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Klein und Groß trieben die Rinder bei der Viehscheid zurück ins Tal.
Allgäuer Viehscheid
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Dafür wurden die Kühe mit Blumen geschmückt.
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In Reih und Glied ging's den Berg hinunter.
Allgäuer Viehscheid
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Auch Ziegen leben im Sommer im Alpenraum und wurden jetzt zurück auf die Höfe gebracht.
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Nach so vielen schönen Sommermonaten auf den Bergen will so mancher nicht zurück ins Tal.
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Die großen Glocken verraten den Besitzern der Kühe immer, wo sie sich befinden.
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Mit Stöcken wurden die Tiere in Schach gehalten.
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Dabei konnte es an manchen Stellen ganz schön eng werden.

Ende des Bergsommers

Bilder: Viehscheid - Bauern holen Tiere von den Bergen

Oberstaufen - Am Freitag begann im Oberallgäu die traditionelle Viehscheid. Neben Rindern und Kühen haben auch Schweine, Pferde und andere Tiere ihren Sommer im Alpenraum verbracht.

Für mehr als 50 000 Rinder ist in Bayern die Zeit auf den Alpen und Almen in diesem Jahr vorbei. In Oberstaufen (Landkreis Oberallgäu) begannen am Freitag die traditionellen Viehscheide. Ab Samstag sind im Allgäu und in Oberbayern weitere Abtriebe geplant. Neben Jungrindern und Milchkühen hatten auch mehrere Tausend weitere Tiere - Schweine, Pferde, Schafe und Ziegen - den Sommer auf hoch gelegenen Weideflächen im Alpenraum verbracht.

Nach etwa 100 Tagen nehmen die Hirten traditionell Abschied von den Bergen und kehren vor Einbruch der kalten Jahreszeit mit den Rindern auf die Höfe zurück. Dieses Ereignis wird im Allgäu mit großen Volksfesten in etwa 30 Orten gefeiert. Das Spektakel zieht jährlich Zehntausende Einheimische und Touristen an.

Rund um Oberstaufen gibt es nach Angaben der Tourismusgesellschaft mit mehr als 160 Alpen das größte zusammenhängende Alpgebiet Bayerns. Begleitet wurde der Viehscheid wie üblich von einem Volksfest inklusive Schellenverlosung und Tanzmusik.

Die Bezeichnung Viehscheid stammt daher, dass die Herden üblicherweise in den Gemeinen auf einem Scheidplatz getrennt werden. Dort erhält der jeweilige Besitzer seine Rinder nach der Sommersaison vom Hirten zurück.

dpa

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