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Gustl Mollath.

Muss er in der Psychiatrie bleiben?

Entscheidung über Mollath noch im April

Bayreuth - Das Landgericht Bayreuth will noch im April entscheiden, ob Gustl Mollath weiter in der Psychiatrie bleiben muss.

Wie ein Justizsprecher am Montag mitteilte, wird die Strafvollstreckungskammer die routinemäßige Jahresprüfung einer fortgesetzten Unterbringung vorziehen. Ursprünglich war der Termin für den 30. Juli angesetzt. Die Verteidigung Mollaths habe beantragt, die Prüfung vorzuverlegen, sagte der Sprecher. Mollath werde in einer nichtöffentlichen Sitzung angehört. Die Staatsanwaltschaft Regensburg hatte vor wenigen Wochen einen Wiederaufnahmeantrag gestellt. Der Fall Mollath sorgt seit Monaten für Aufsehen.

Gustl Mollath ist seit 2006 in der Psychiatrie untergebracht, weil er seine Frau misshandelt haben soll. Brisant ist der Fall, weil der heute 56-Jährige 2003 seine Frau, weitere Mitarbeiter der HypoVereinsbank und 24 Kunden beschuldigt hatte, in Schwarzgeldgeschäfte verwickelt zu sein. Die Staatsanwaltschaft hatte damals dennoch keine Ermittlungen eingeleitet. Im Jahr 2011 bestätigte schließlich eine Untersuchung der Bank manche Vorwürfe Mollaths. Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) veranlasste daraufhin, dass ein Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens gestellt wird.

dpa

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