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Die Eon-Wasserkraftwerke am Inn sind verkauft. Nach Informationen unserer Zeitung hat das führende österreichische Elektrizitätsunternehmen Verbund den Zuschlag erhalten.

Eon: Innkraftwerke nach Österreich verkauft

München - Die Eon-Wasserkraftwerke am Inn sind verkauft. Nach Informationen unserer Zeitung hat das führende österreichische Elektrizitätsunternehmen Verbund den Zuschlag erhalten.

Der Energiekonzern Eon war durch das EU-Kartellrechtsverfahren dazu gezwungen worden, 5000 Megawatt Kraftwerksleistung sowie sein Übertragungsnetz zu verkaufen. Dazu gehören zwölf von Eon betriebene Wasserkraftwerke am Inn. Nach Informationen unserer Zeitung steht nun der Käufer fest: das österreichische Elektrizitätsunternehmen Verbund mit Sitz in Wien. Ausschlaggebend für die eigenständige Entscheidung von Eon war dabei der Preis: Verbund hatte offenbar das beste Angebot gemacht.

Doch auch die Anrainergemeinden sollen an den Inn-kraftwerken beteiligt werden: Die bayerischen Kommunen sollen maximal 30 Prozent erhalten.

Das österreichische Unternehmen will für die ehemaligen Eon-Wasserkraftwerke offenbar eine eigenständige Firma mit Sitz in Bayern gründen. Die rund 200 betroffenen Mitarbeiter sollen nach Informationen dieser Zeitung ihre Arbeit behalten können. Zudem habe Verbund bereits eine enge Zusammenarbeit mit dem Freistaat Bayern beim Hochwasserschutz angekündigt.

Leer ausgegangen sind mit der Entscheidung für den Wiener Konzern damit die etwa 100 Interessenten, die sich zur so genannten Energieallianz Bayern zusammengeschlossen hatten – zumindest die etwa 70 bayerischen Stadtwerke und andere Gesellschaften und Unternehmen. Die Landkreise Rosenheim, Altötting und Mühldorf am Inn, die ebenfalls dem Zusammenschluss angehörten, sollen ja als betroffene Kommunen an den Wasserkraftwerken beteiligt werden.

Ein Eon-Pressesprecher wollte den Verkauf der Wasserkraftwerke an Verbund gestern auf Anfrage nicht kommentieren.

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