Minimalbesetzung

Erholung vom Weihnachtstrubel: Post macht Pause

München – Minimalbesetzung bei der Deutschen Post: Am kommenden Samstag, 27. Dezember, feiern bayernweit traditionell viele Brief- und Paketzusteller ihre Überstunden ab – Erholung vom Stress vor Weihnachten.

Es gebe an diesem Tag „deutlich weniger“ Personal, sagt ein Sprecher der Post.

Die verbliebene Belegschaft muss an diesem Tag stark vergrößerte Zustellbezirke beliefern. Die Post rechnet aber dennoch nicht damit, dass es zu Verzögerungen oder gar Ausfällen bei der Zustellung kommt. Denn in den Tagen vorher – an Heiligabend sowie an den Weihnachtsfeiertagen – würden naturgemäß sehr viel weniger Sendungen von den Kunden aufgegeben. Von vielen Firmen und Geschäftskunden falle gar keine Post an. „Jede Sendung wird zugestellt“, beteuert der Sprecher.

Eine Zustellerin der Post AG aus dem Raum der Niederlassung Freising allerdings stellt den Sachverhalt etwas anders dar. In einem Schreiben, das unserer Zeitung vorliegt, erklärt sie, dass die Zusteller aus Kostengründen „nicht arbeiten dürfen“. Zur Niederlassung Freising gehörten die Landkreise Freising, Dachau, Erding, Landshut, Pfaffenhofen und die Stadt Ingolstadt. Die Zustellerin schätzt, dass mehrere 100 000 Postsendungen betroffen sind. Auch die Briefkasten-Leerung sei von der Entscheidung tangiert.  

dw/cm

Rubriklistenbild: © dpa

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