Weitere Ermittlungen um ertrunkenes Mädchen

Miltenberg - Auch wenn die Todesursache feststeht - die Polizei ist trotzdem noch nicht sicher, dass eine Dreijährige ganz alleine in einen Bach in Miltenberg gestürzt und ertrunken ist.

Die Auswertung von Spuren und die Befragung von Zeugen werde sich noch einige Tage hinziehen, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch in Würzburg. Ein Verbrechen könne noch nicht abschließend ausgeschlossen werden.

Lesen Sie auch:

Totes Mädchen ertrunken

Keine Gewaltspuren gefunden

Dennoch spreche im Moment aber vieles dafür, dass das Mädchen am Montagmorgen wahrscheinlich beim Waschen in das Wasser gefallen ist. An der Kinderleiche hatten Rechtsmediziner keine Hinweise für ein Gewaltverbrechen gefunden.

Arbeiter einer Baufirma hatten den nackten Körper später entdeckt. Nach bisherigen Erkenntnissen war die Kleine von zuhause ausgebüxt und zum Wasser gelaufen. Hier hatte sie sich möglicherweise alleine ausgezogen, weil ihre Unterwäsche verdreckt war, und war dann in den Bach gestürzt.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ältester Druckmaschinenhersteller der Welt feiert 200-Jähriges
Der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer musste zuletzt mehrere Krisen überwinden. Nun kann der älteste Druckmaschinenbauer der Welt Jubiläum feiern - dank eines …
Ältester Druckmaschinenhersteller der Welt feiert 200-Jähriges
Schiffshavarie auf der Donau bei Straubing
Ein Gütermotorschiff ist auf der Donau bei Straubing havariert - ein Leck war die Ursache. In einem Feuerwehreinsatz musste Wasser aus dem Schiff gepumpt werden.
Schiffshavarie auf der Donau bei Straubing
Gefahrgutunfall: Fahrer greift zu Trinkflasche
Ein Lastwagenfahrer ist abgelenkt, weil er zur Trinkflasche greift und prallt auf einen Tanklaster - der mit 22 Tonnen Aceton beladen ist. Die Bergung dauert über drei …
Gefahrgutunfall: Fahrer greift zu Trinkflasche
Kompromiss im Streit um nächtlichen Glockenschlag in Pegnitz
Die Pegnitzer Bürger waren sich uneinig: Einige konnten aufgrund des nächtlichen Glockenschlags nicht schlafen, andere wollten ihn aber unbedingt behalten. Nun gibt es …
Kompromiss im Streit um nächtlichen Glockenschlag in Pegnitz

Kommentare