Erneut Beben an der deutsch-böhmischen Grenze

Selb/Augsburg - Nachdem bereits am Mittwoch in Oberfranken die Erde wackelte, hat in der Nacht zum Freitag im deutsch-tschechischen Grenzland erneut der Seismograph ausgeschlagen.

Das Epizentrum lag auf dem Gebiet der böhmischen Gemeinde Novy Kostel in einer Tiefe von 8 bis 9 Kilometern. Das Beben hatte nach Angaben des tschechischen Erdbebendienstes eine Stärke von 3,9. In der 25 Kilometer entfernten oberfränkischen Porzellanstadt Selb wurde nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Umwelt in Augsburg noch eine Stärke von 3,4 gemessen. Bereits am Mittwoch waren im Nordosten des Freistaats leichte Erschütterungen zu spüren. Die Experten rechnen mit einer anhaltenden Serie von kleineren Beben im vulkanisch aktiven Vogtland. Schäden an Gebäuden oder Gefahr für die Bewohner der Region sind jedoch nicht zu erwarten.

dpa

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