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Erneut kam es in Bayern wegen starken Regenfällen zu Überschwemmungen und Überflutungen.

Erneut Überschwemmungen in Oberbayern und Polen

München/Rosenheim - Nach einer kurzen Entspannung haben die starken Regenfälle in der Nacht zum Samstag in Oberbayern wieder zu Überschwemmungen geführt.

Wie die Polizei in Rosenheim mitteilte, gingen unzählige Meldungen über vollgelaufene Keller und überflutete Gewässer bei der Polizei ein. Besonders betroffen waren dabei die Regionen Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz, Weilheim, Miesbach und Rosenheim. Verletzt wurde niemand. Die Unwetter führten auch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Auf einer Bundesstraße sei ein Wagen wegen Überschwemmungen in einer Unterführung stecken geblieben.

Auch in Teilen Niederschlesiens im Südwesten Polens hat tagelanger Dauerregen zu einer angespannten Hochwasserlage geführt. So stand die Stadt Klodzko (Glatz) nach einem Bericht der polnischen Presse- Agentur PAP am Samstag unter Wasser. Die Einwohner hätten keinen Strom, hieß es. Andere Städte in der Region, unter anderem so bekannte Kurorte wie Ladek Zdroj und Polanica Zdroj, kämpfen gegen die Überschwemmungen. Hochwasseralarm gab es zudem in der Hauptstadt Niederschlesiens, in Breslau (Wroclaw). Dort musste ein Wasserspeicher geöffnet werden, um Platz für neues Flutwasser zu schaffen.

In Südostpolen, wo am vergangenen Donnerstag ein Mann in den Fluten ertrunken war, hat sich die Lage inzwischen stabilisiert. Die Einwohner kehrten in ihre Häuser zurück. In der Region Ropczyce wurden elf Brücken und 250 Kilometer Straßen zerstört. Die Regierung und das Präsidentenamt versprachen schnelle Finanzhilfe.

dpa

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