Hauptbahnhof

Bombenalarm in Nürnberg aufgehoben

Nürnberg - Nach dem erneuten Bombenalarm am Hauptbahnhof Nürnberg gibt die Polizei Entwarnung und erklärt, was im anliegenden Parkhaus die Spürhunde anschlagen ließ.

Am Nürnberger Hauptbahnhof hat es nur einen Tag nach Entschärfung einer alten Fliegerbombe erneut Bombenalarm gegeben. Auslöser war eine anonyme Bombendrohung. Ein Teil des Bahnhofs war am Donnerstagvormittag für knapp drei Stunden abgeriegelt. Gegen Mittag gab die Polizei Entwarnung.

Nach der Drohung durchkämmten Beamte mit Spürhunden den Bahnhofsbereich. Weil ein Hund bei einem abgestellten Fahrzeug angeschlagen hatte, waren das Parkhaus, drei angrenzende Bahnsteige und die Osthalle das Bahnhofs sicherheitshalber gesperrt worden. In dem Fahrzeug sei jedoch kein Sprengsatz gefunden worden, sagte eine Polizeisprecherin.

Der Besitzer des Wagens stehe in keiner Verbindung zur Bombendrohung. Der Geruchssinn von Polizeihunden sei sehr ausgeprägt. Die Tiere reagierten sogar, wenn mit dem Fahrzeug schon einmal Feuerwerkskörper transportiert wurden, betonte die Sprecherin. Weitere Details nannte sie mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht.

Die Teilsperrung des Hauptbahnhofs führte zu Behinderungen und Verspätungen bei einigen Linien der Nürnberger S-Bahn. Der Fernverkehr war nach Angaben der Bahn nicht betroffen.

Erst am Mittwoch war der Nürnberger Hauptbahnhof mehrere Stunden wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg für mehrere Stunden gesperrt worden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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