20-jähriger stirbt durch Lawine am Breitenberg

Pfronten - Die Serie von Lawinenunglücken reisst nicht ab. Diesmal forderte ein Lawinenabgang am Breitenberg ein Todesopfer. Der 20-Jährige verunglückte auf einer Skitour nach der Schule.

Wie bei der Polizei durch eine Vermisstenmeldung am Donnerstag bekannt wurde, war der 20-jährige Ostallgäuer nach der Schule zu einer Skitour aufgebrochen. Im Rahmen der Suche nach dem Vermissten wurde dessen Pkw am Parkplatz in Pfronten Steinach gefunden.  Da der Polizeihubschrauber noch bei dem Lawineneinsatz am Hochgrat gebunden war, flog ein zweiter Polizeihubschrauber zunächst nach Oberstaufen und brachte zwei Beamte der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei und einen Lawinenhund nach Pfronten.

Bei einer ersten Absuche des Breitenbergs vom Hubschrauber aus wurde ein Ski im Bereich einer Lawine entdeckt. Bei weiteren Suchmaßnahmen der Bergwacht und der Polizei  im Lawinenbereich wurde von dem Polizeihund der 20-Jährige tot aufgefunden. Der Schüler lag auf rund 1700m Höhe am Ende des ca. 200m langen Lawinenstrichs. Er war lediglich wenige Zentimeter tief verschüttet.

Nach dem bisherigen Erkenntnisstand wollte dieser die sogenannte Ostler Rinne befahren. Noch vor der Abfahrt wurde er von einer Lawine, die sich aus ungeklärter Ursache  oberhalb des Tourengehers gelöst hatte, erfasst und mitgerissen.

Polizei/mm

Rubriklistenbild: © dpa

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