+
Die tote Luchsin wurde von einer Spaziergängerin im Wald gefunden.  

Ökologischer Jagdverband

Erschossene Luchsin: 3000 Belohnung

Bodenmais - Eine trächtige Luchsin ist im Bayerischen Wald von einem Unbekannten erschossen worden. Der Ökologische Jagdverband Bayern hat für Hinweise auf den Täter jetzt eine Belohnung von 3000 Euro ausgesetzt.

Für Entsetzen hat die Tötung einer trächtigen Luchsin im Bayerischen Wald gesorgt. Wie berichtet, haben Spaziergänger am 8. Mai im Bereich Silberberg eine tote Luchsin aufgefunden. Wie die Polizei mitteilt, wurde das getötete Tier mittels einer Schrotmunition erschossen. Einem Ergebnis der pathologischen Untersuchung zufolge, verstarb es an inneren Blutungen und einer Verletzung der Lunge.

Die Finderin, welche das Tourismusbüro Bodenmais verständigt hat, wird gebeten, sich dringend mit der Polizeiinspektion Regen unter der Telefonnummer: 09921/94080 in Verbindung zu setzen.

Das Töten von geschützten Tierarten stellt ein Vergehen gemäß dem Bundesnaturschutzgesetz dar. Die Strafandrohung erstreckt sich von einer empfindlichen Geldstrafe bis zu einer Freiheitsstrafe in Höhe von fünf Jahren .

Der Ökologische Jagdverein Bayern zahlt 3000 Euro für Zeugenhinweise. "Es ist erbärmlich, wie hier die Ausbreitung einer mit viel Engagement und finanziellen Mitteln geförderten Art brutal verhindert wird", sagt ÖJV-Vorsitzender Dr. Wolfgang Kornder.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schwerverletzte nach Unfall mit Pferdekutsche gestorben
In Bergrheinfeld ist eine Pferdekutsche umgekippt - die beiden Insassen wurden dabei lebensgefährlich verletzt. Die 77-jährige Seniorin ist nun ihren Verletzungen …
Schwerverletzte nach Unfall mit Pferdekutsche gestorben
Die AfD – ein Fall für die Schule
Niederbayern ist mit 16,7 Prozent Zweitstimmen plötzlich Hochburg der AfD. In keinem anderen Regierungsbezirk war die Partei so stark. Der Vorsitzende des Deutschen …
Die AfD – ein Fall für die Schule
Mehrere Fahrzeuge müssen ausweichen: Geisterfahrer-Unfall endet glimpflich
Ein Geisterfahrer hat am Montag auf der Autobahn 7 im Allgäu mehrere Autos gestreift und ist dann mit einem weiteren Wagen zusammengestoßen.
Mehrere Fahrzeuge müssen ausweichen: Geisterfahrer-Unfall endet glimpflich
180 Kilo gefunden: Koks-Mafia beliefert Supermarkt
Die Polizei ermittelt gegen einen Drogenring, der Kokain über Bananenkisten an Supermärkte liefert. Es geht um Waren im Wert von zehn Millionen Euro.
180 Kilo gefunden: Koks-Mafia beliefert Supermarkt

Kommentare