Erst geschwängert, dann verklagt

Traunstein/Wasserburg – Ein Immobilienbesitzer aus dem Raum Wasserburg schwängerte seine Mieterin und verklagte sie nach der Geburt. Passiert war Folgendes:

Als das Kind 2007 zur Welt kam, weigerte sich der Vater, Alimente zu zahlen. Das nahm die Mutter zum Anlass, drei Monate keine Miete zu zahlen. Im Juni 2010 setzte er die Kündigung auf – wegen Zahlungsverzugs von 1600 Euro. Im November 2010 schob er weitere Kündigungen nach. Als das nichts half, zog er erst vors Amts-, dann vors Landgericht Traunstein. Beide wiesen die Klage ab; letzteres im Februar 2012, weil sein Verhalten „gegen Treu und Glauben“ verstoße. Die Gerichtskosten muss er nun auch tragen.

kd

Rubriklistenbild: © dpa

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