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Verstärkte Polizeipräsenz soll dafür sorgen, dass sich die Besucher auf Weihnachtsmärkten sicher fühlen.

Anhaltende Terrorgefahr

Erste Weihnachtsmärkte öffnen - Polizei verstärkt Kontrollen

München - Punsch und Plätzchen, Christbaumschmuck und Handwerkskunst gibt es ab kommender Woche wieder auf den vielen Weihnachtsmärkten in Bayern. Schon am Montag geht es in einigen Städten los.

Die Weihnachtsmarktsaison in Bayern beginnt - auch ohne winterliches Wetter. Am Montag öffnen als erste große Märkte der Christkindlmarkt in Regensburg und der Augsburger Christkindlesmarkt, dessen Wurzeln bis ins 15. Jahrhundert reichen. Besucher dürfen sich auf Glühwein und Likör, auf Stollen, Würstchen und weihnachtliche Handwerkskunst freuen.

Im Laufe der Woche beginnen auch in anderen bayerischen Städten die Weihnachtsmärkte. Im vergangenen Jahr - wenige Wochen nach den Terroranschlägen in Paris - waren die Sicherheitsmaßnahmen auf den Märkten bayernweit verstärkt worden. Auch heuer setzt die Polizei verstärkt Streifenbeamte ein.

Mehr Polizisten sind zwischen den Buden unterwegs

Einen Zaun und Einlasskontrollen wie beim Oktoberfest soll es an den Weihnachtsmärkten in Bayern aber nicht geben. Stattdessen sind uniformierte und zivile Streifenbeamte zwischen den festlich beleuchteten Verkaufsbuden unterwegs. „Das erhöht das Gefühl der Sicherheit“, erläuterte der Marktleiter in Augsburg, Werner Kaufmann. Auch Kameras seien im Einsatz.

Ähnlich ist die Situation in anderen Städten. „Es sind mehr Beamte unterwegs“, sagte ein Sprecher der Münchner Polizei. Selektive Taschenkontrollen seien möglich - jedoch nicht nur wegen einer Terrorgefahr, sondern auch, um Taschendiebe, betrunkene Randalierer und andere Kriminelle zu fassen. „Das sind die alltäglichen Probleme.“ Zum Teil haben die Märkte zusätzlich private Sicherheitsdienste engagiert.

Christkindlesmarkt in Nürnberg startet am 25. November

Der weltbekannte Christkindlesmarkt in Nürnberg startet am 25. November. Das Nürnberger Christkind, die 19-jährige Barbara Otto, wird wie üblich am Freitag vor dem ersten Advent das „Städtlein aus Holz und Tuch“ eröffnen. Die Besucher aus dem In- und Ausland können dann wieder traditionellen Weihnachtsschmuck, die berühmten Lebkuchen und Punsch kaufen. Für Sicherheit sorgt auch dort die Polizei, wie ein Sprecher des Marktamtes sagte.

In München locken in den Adventswochen gleich mehrere Märkte Einheimische und Touristen an. Auf dem Marienplatz beispielsweise, im Innenhof der Residenz, an der Münchner Freiheit und am Chinesischen Turm im Englischen Garten. Spezielle Angebote gibt es mit dem Mittelaltermarkt am Wittelsbacher Platz sowie mit Pink Christmas, dem schwul-lesbischen Christkindlmarkt im Glockenbachviertel.

In Regensburg gibt es rund um die Neupfarrkirche festlichen Lichterglanz. Der dortige Christkindlmarkt hat eine schon 220 Jahre alte Tradition und bietet ebenfalls kulinarische Genüsse und handwerkliche Kunst. Romantische Stimmung ist zudem beim Weihnachtsmarkt im Innenhof des Schlosses Thurn und Taxis geboten.

dpa

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