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Aschermittwoch: Erzbischof Ludwig Schick mahnt zu mehr Aufmerksamkeit.

Erzbischof Schick mahnt zu mehr Aufmerksamkeit

Nürnberg - Zum Beginn der 40-tägigen Fastenzeit hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick zu mehr Aufmerksamkeit aufgerufen. Er wandte sich mahnend an die Verantworltichen der Gesellschaft.

Nur wer als Verantwortlicher in der Gesellschaft mit klarem Blick hinsehe, könne tragfähige Entscheidungen fällen, sagte Schick nach Angaben seines Ordinariats am Aschermittwoch in Nürnberg.

Hätten die Verantwortlichen den Ratschlag des genauen Hinsehens beachtet, wäre beispielsweise allen Beteiligten das Gerangel um die Hartz-IV-Regelsätze erspart geblieben, ergänzte Schick. “Nur wer richtig hinschaut, der wird auch nützlich für die Gesellschaft, der macht eine gute Politik, baut mit an einer Gemeinschaft, die eine gute Gesellschaft hervorbringt.“ Die beginnende Fastenzeit sei auch eine gute Gelegenheit, um den Mitmenschen wieder besser wahrzunehmen.

Auflegen des Aschenkreuzes

Bayernweit gab es am Mittwoch Gottesdienste, bei denen den Gläubigen symbolisch ein Kreuz aus Asche auf die Stirn gezeichnet wurde. Dies gilt als Zeichen der Buße und der Versöhnung, soll aber auch daran erinnern, dass das irdische Leben begrenzt ist: “Mensch bedenke, dass Du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“, heißt es beim Auflegen des Aschenkreuzes. Der Aschermittwoch steht am Beginn der Fastenzeit, die auf das Osterfest vorbereiten soll. Nach katholischer Tradition ist der Aschermittwoch ein strenger Fasten- und Abstinenztag: Fleisch, Alkohol oder Süßigkeiten sind tabu, außerdem sollte man sich nur einmal am Tag sattessen.

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