Tragischer Unfall bei Eschau in Unterfranken. Frau stirbt an Weihnachten.
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Tragischer Unfall bei Eschau in Unterfranken. Frau stirbt an Weihnachten.

Zwei weitere Schwerverletzte

Tödlicher Unfall an Weihnachten: Frau (31) stirbt vor den Augen der Feuerwehr

  • Thomas Eldersch
    vonThomas Eldersch
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Zu einem tragischen Verkehrsunfall kam es am Morgen des Heiligabends. Eine 31-jährige Frau wird in ihrem Auto eingeklemmt und stirbt noch an der Unfallstelle.

Eschau - Ein junge Frau verlor am Weihnachtsmorgen in der Nähe von Eschau (Landkreis Miltenberg in Unterfranken) bei einem Verkehrsunfall ihr Leben. Sie kam aus bisher ungeklärter Ursache von ihrer Spur ab und fuhr in den Gegenverkehr. Für die Einsatzkräfte ein emotional belastender Einsatz. Seelsorger kümmerten sich um die Helfer.

Unfall bei Eschau: Rettungsdienst kann der 31-Jährigen nicht mehr helfen

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Unterfranken hat sich der Unfall gegen 10.45 am 24. Dezember ereignet. Die 31-Jährige fuhr in ihrem Suzuki auf der Staatsstraße 2308 von Rück nach Eschau, als sie aus noch unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn schwenkte. Dort stieß sie nach Aussage der Polizei mit einem entgegenkommenden Mazda zusammen. Bei dem Unfall wurde die junge Frau in ihrem Auto eingeklemmt. Ersthelfer der Feuerwehr versorgten die 31-Jährige umgehend, aber, so schreibt es die Feuerwehr Rück-Schippach auf Facebook, „waren ihre Verletzungen mit dem Leben nicht mehr vereinbar“.

Die zwei Insassen im Mazda wurden bei dem Zusammenprall schwer verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Staatsstraße war zur Unfallaufnahme mehrere Stunden gesperrt. Ein Gutachter der Staatsanwaltschaft muss jetzt ermitteln, wie es zu dem Unfall kam.

Unfall bei Eschau: Belastender Einsatz für die Feuerwehrleute

Für die Helfer war es ein „belastender Einsatz seit geraumer Zeit“. Mehrere Feuerwehrleute wurden nach dem Einsatz von Notfallseelsorgern und den Mitarbeitern des Kriseninterventionsteams betreut. Weiter schreibt die Feuerwehr auf Facebook: „Jeder verarbeitet schwierige Einsätze auf seine Art und Weise. Die Führung bietet so jedem der am Einsatz beteiligt war, die Möglichkeit sich zu öffnen und das erlebte zu verarbeiten. Natürlich in der Hoffnung, dass wir so die Einsatzkraft vollumfänglich erhalten können.“ (tel) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Bereits am Mittwoch ist ein Mann aus München bei Pegnitz mit seinem Kleinflugzeug* abgestürzt. Für den Piloten kam jede Hilfe zu spät.

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