Obst, Gemüse und Milchprodukte

EU-Schulprogramm: Gratis-Essen für Kinder kommt in Bayern gut an

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Seit Februar können Bayerns Schulen und Kindergärten neben Obst und Gemüse auch Milchprodukte kostenlos anbieten. An die Teilnahme sind bestimmte Voraussetzungen gebunden.

München - Bis zum vergangenen Jahr konnten Kindergärten und Schulen den Kindern mit Hilfe des „Schulfruchtprogramms“ kostenlos Obst und Gemüse anbieten. Inzwischen wurde das Angebot erweitert und durch das „EU-Schulprogramm“ abgelöst. Dieses „soll die Wertschätzung von Obst, Gemüse, Milch und Milchprodukten bei Kindern steigern und die Entwicklung eines gesundheitsförderlichen Ernährungsverhaltens unterstützen“, heißt es auf der offiziellen Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Grundstein für gesundes Essverhalten soll gelegt werden

Vier Wochen nach dem Start des neuen Programms für kostenlose Essenslieferungen haben bereits 300 Kindergärten und 600 Schulen im Freistaat ihr Interesse angemeldet. Nach Angaben des Agrarministeriums kommen damit rund 160 000 Mädchen und Buben einmal pro Woche in den Gratis-Genuss von Obst, Gemüse, Milch, Käse, Joghurt oder Quark. Agrarminister Helmut Brunner (CSU) geht davon aus, dass das Interesse in den nächsten Wochen weiter steigen wird.

„Wir wollen unseren Kindern Milch und Milchprodukte als natürliche und gesunde Fitmacher für lange Schultage nahebringen“, sagte Brunner. Dank einer Änderung der EU-Vorgaben konnte die Angebotspalette für die Kinder deutlich erweitert werden, bislang war sie auf Obst und Gemüse beschränkt. Ziel sei es, bei den Kindern den Grundstein für ein gesundheitsbewusstes Essverhalten zu legen.

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Schulfrühstück und Bauernhofbesuche sind Voraussetzung

6,7 Millionen Euro EU- und 4,7 Millionen Euro Landesmittel stehen für das neue Programm zur Verfügung. Interessierte Einrichtungen können sich jederzeit mit einem der 130 zugelassenen Lieferanten in Verbindung setzen und einen Liefervertrag schließen.

An die Teilnahme am EU-Schulprogramm sind bestimmte Voraussetzungen gebunden. Die Einrichtungen müssen die verschiedenen Inhalte des Programms „Voll in Form“ beziehungsweise des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes umsetzen. Darunter fallen beispielsweise ein gemeinsames Schulfrühstück oder ein Besuch eines Bauernhofes.

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dpa/mn

Rubriklistenbild: © dpa / Friso Gentsch

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