Anlagegeschäfte:

Evangelische Kirche verliert Millionen

München - Der evangelische Dekanatsbezirk München hat bei Anlagegeschäften nach eigenen Angaben 5,5 Millionen Euro verloren. Die Rücklagen der Kirchengemeinden seien nicht betroffen.

Es handle sich um Anleihen von mittelständischen Solar-, Wind-, Wasser- und Recyclingfirmen, teilte das Dekanat am Mittwoch mit. Vier dieser Unternehmen seien inzwischen insolvent.

Die Rücklagen der Kirchengemeinden seien nicht betroffen, und die Zahlungsfähigkeit des Dekanatsbezirks sei nicht gefährdet, sagte Stadtdekanin Barabara Kittelberger. Bis zum Abschluss der Prüfung sei der verantwortliche Leiter der Abteilung Finanz- und Personalwesen im Kirchengemeindeamt München von seinen Funktionen entbunden. Das Anlagespektrum werde korrigiert: „Wir werden künftig breiter streuen“, sagte die Stadtdekanin.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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