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Gerhard Rupprecht ist tot.

In Lechtaler Alpen abgestürzt

Ex-Allianz-Chef Rupprecht: Tod in den Bergen

München - Gerhard Rupprecht, der ehemalige Vorstandschef der Allianz, ist beim Bergsteigen ums Leben gekommen. Das wurde am Montag bekannt.

Das Bergsteigen war sein großes Hobby. Während seiner beruflichen Tätigkeit bei der Allianz kam er allerdings nur selten dazu – zumal in seiner Zeit als Vorstandschef ab 2006. Das änderte sich, als er 2011 in den wohlverdienten Ruhestand ging. Am Wochenende ist Gerhard Rupprecht seine große Leidenschaft jedoch zum Verhängnis geworden: Der 65-Jährige stürzte, wie erst am Montag bekannt wurde, am Freitag beim Besteigen der 2673 Meter hohen Roggalspitze in den Lechtaler Alpen (Vorarlberg) ab und starb.

Der studierte Mathematiker war am Freitag gegen Mittag mit einem 50-jährigen Bergkameraden unterwegs; Rupprecht führte die Seilschaft an. Beide galten als erfahren und hatten schon mehrere Bergtouren zusammen gemeistert. Wie die späteren Ermittlungen ergaben, löste sich während des Aufstiegs an der Wand ein Felsbrocken und durchtrennte das Sicherungsseil der Bergsteiger. Gerhard Rupp­recht muss durch den Felssturz den Halt verloren haben – er stürzte an seinem Kameraden vorbei rund 100 Meter in die Tiefe. Der 65-Jährige prallte am Hangfuß auf, wo er mit tödlichen Verletzungen liegen blieb. Seine Leiche wurde später mit einem Polizeihubschrauber ins Tal geflogen.

„Alle Allianzer in und außerhalb Deutschlands sind tief bestürzt über den Unfall von Herrn Dr. Rupprecht“, sagte Michael Diekmann, Vorstandschef der Allianz SE. „Wir trauern um einen großartigen Kollegen, einen leidenschaftlichen Mathematiker und einen humorvollen Menschen, dem die Allianz sehr viel zu verdanken hat.“ mdu

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