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Nicht auf Affen-Jagd, sondern auf Kuh-Suche geht Henning Wiesner, der frühere Direktor der Münchner Tierparks.

Ex-Tierpark-Chef Wiesner will Yvonne betäuben

Zangberg – Bei der Suche nach der ausgebrochenen Kuh Yvonne in Zangberg (Kreis Mühldorf am Inn) wird nun ein versierter Tier-Experte eingesetzt:

Mit einem neu entwickelten Gewehr will der ehemalige Direktor des Münchener Tierparks Hellabrunn, Henning Wiesner, die entlaufene Kuh betäuben. Er habe am Wochenende die wissenschaftliche Betreuung des Suchteams übernommen, sagte der Tierarzt am Montag in München.

Betäuben wolle er Yvonne mit einem von ihm und zwei Büchsenmachern entwickelten Gewehr, dessen Technik eine Verletzung der Kuh durch einen Schuss verhindern soll.

Weltweit bekannt ist Wiesner für seine ausgefeilte Technik, Tiere in schonender Weise mit Blasrohren zu betäuben. Dabei wird eine geladene Spritze zusätzlich unter Luftdruck gesetzt und die seitliche Öffnung an der Nadel mit einem Kunststoffring verschlossen. Beim Auftreffen in die Haut verschiebt sich der Ring, so dass sich die Spritze automatisch entlädt.

Kuh Yvonne ist bereits seit Mai auf der Flucht. Sie war ihrem Landwirt ausgebrochen und hält sich seither in dem Waldgebiet versteckt. Am Wochenende hatte sich der Suchtrupp auf Anweisung des Guts Aiderbichl komplett zurückgezogen. Yvonne soll in Ruhe gelassen und erst dann betäubt werden, wenn sie von selbst auftauche.

mm

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