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Beim Anzünden einer Zigarette hat es am Mittwochabend eine Explosion in einem Landsberger Mehrfamilienhaus gegeben.

Zwei Frauen schwer verletzt

Brandfahnder finden Ursache für Explosion

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Landsberg am Lech - Nur einen Tag nach der Gasexplosion mit sechs Verletzten in einem Landsberger Mehrfamilienhaus haben die Brandfahnder der Kripo die Ursache ermittelt.

Nicht einmal einen Tag hat es gedauert, bis die Brandfahnder der Kripo Fürstenfeldbruck die Ursache für die Explosion in einem Mehrfamilienhaus nahe der Landsberger Innenstadt ermittelt haben. Sechs Personen waren am Mittwochabend verletzt worden, der Sachschaden wird auf 300.000 Euro beziffert.

Tatsächlich war eine Zigarette der unbeabsichtigte Auslöser, kombiniert mit dem defekten Rückbau einer Gasleitung: Laut Polizei gibt es im Erdgeschoss des Gebäudes einen "augenscheinlich fehlerhaft ausgeführten Rückbau einer Gasleitung", aus dem noch Gas entweichen konnte. Bereits vor der Explosion hatten Bewohner Gasgeruch bemerkt. Nach ersten Befragungen hat eine Frau, die unter den Verletzten ist, durch das Anzünden einer Zigarette die Explosion ausgelöst. Sie hatte sich mit einer anderen Frau, die ebenfalls schwer verletzt ist, zu der Zeit in der Wohnung im 1. Stock aufgehalten.

Bilder: Gasexplosion in Landsberg

Die beiden schwer verletzten Frauen befinden sich immer noch im Krankenhaus. Ihr Zustand sei aber derzeit stabil, heißt es von der Polizei. Bei den vier übrigen Verletzten handelt es sich um Männer: Einer der Verletzten konnte das Krankenhaus noch am Mittwochabend verlassen, die drei anderen können vermutlich ebenfalls in Kürze entlassen werden.

Das Haus ist nun akut einsturzgefährdet. Da die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind, ist das Brandobjekt weiterhin sichergestellt.

kb

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