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Feuer und dichter schwarzer Rauch ist am 04.07.2015 in Schweinfurt (Bayern) im abgesperrten Bereich einer Trafostation zu sehen.

Ursache Hitze?

Explosion in Trafostation - Stromausfall in Schweinfurt

Schweinfurt - Kühlschränke, Eisfächer, Klimaanlagen, Ventilatoren - nichts ging mehr. Eine Explosion legte eine Trafostation und die Stromversorgung in Schweinfurt lahm. Hat die extreme Sommerhitze das Unglück verursacht?

 Nach einer Explosion in einer Trafostation ist in Schweinfurt der Strom ausgefallen - und das ausgerechnet am bisher heißesten Tag des Jahres. Das Feuer am Samstag konnte nach zwei Stunden gelöscht werden; auch die Stromversorgung in der 51 000-Einwohner-Stadt war dann wiederhergestellt. Verletzt wurde niemand.

Nach Angaben der Polizei waren sieben Stadtteile vom Stromausfall betroffen. Auch der Zugverkehr war gesperrt, Ampeln fielen aus. An dem Umspannwerk entstand ein Schaden von bis zu einer Million Euro. Wie hoch die Folgeschäden in der Stadt waren, etwa durch den Ausfall von Tiefkühlgeräten in Supermärkten, ist noch unklar.

Die Explosion um kurz nach 8.00 Uhr löste einen Brand aus. Eine hohe schwarze Rauchwolke bildete sich über der Stadt. Umherfliegende Teile beschädigten drei geparkte Autos und ein vorbeifahrendes Fahrzeug. Anwohner wurden aufgefordert, wegen des möglicherweise giftigen Rauchs vorsorglich Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Die Unglücksursache ist noch nicht bekannt. Vermutet wird ein technischer Defekt. Es sei nicht auszuschließen, dass die extreme Sommerhitze zu dem Unglück „ein bisschen beigetragen“ haben könnte, sagte der Geschäftsführer der Stadtwerke Schweinfurt, Jörg Sacher, dem Internetportal Mainpost.de.

dpa

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