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Wer einen falschen Klick setzt, löst bei  Facebook schnell eine Einladungswelle zu Veranstaltungen aus.

Ob im Elternhaus oder P1

Ob im Elternhaus oder P1: Auch diese Feiern sind eskaliert

München - Ob in der Wohnung am Land oder auf der S-Bahn-Stammstrecke - Facebook-Partys können schnell eskalieren. Die wichtigsten Fälle aus München und Umgebung: 

Eine falsche Einstellung gewählt, und schon wird aus der privaten Fete ein Riesenmob, der auf Party und Zerstörung aus ist. Wer die Veranstaltung statt nur den Freunden der gesamten Facebook-Gemeinschaft öffentlich macht, hat schnell tausende ungewollte Gäste auf der Liste. So erst kürzlich geschehen im Fall Tamara (Name geändert), zu deren Party in Kaufering (Kreis Landsberg am Lech) sich innerhalb kürzester Zeit 17.000 Gäste eingeladen hatten. Die Veranstaltung konnte rechtzeitig abgesagt werden. Anders im Dezember 2011, als sich rund 2000 überwiegend junge Menschen nach einem Facebook-Aufruf auf der Münchner S-Bahn-Stammstrecke betranken, um den letzten Abend vor dem Alkoholverbot in S-Bahnen zu feiern.

Ausgeartete Facebook-Partys in der Region München

Ausgeartete Facebook-Partys in der Region

Die partywütige Facebook-Gemeinde trifft sich aber nicht nur im so großen Stile. In die Schlagzeilen schaffte es auch die Privatparty einer 16-Jährigen, die in der Villa ihrer Eltern feiern wollte. Aus 20 eingeladenen Gästen wurden 150, die im Haus großen Schaden anrichteten.

Bei Facebook machen sich viele Nutzer einen Spaß daraus, private Veranstaltungen zu verbreiten, die unter der Kategorie "öffentlich" erstellt wurden. Aus Angst vor einer ausufernden Veranstaltung ließ Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) die Gästeliste seiner Facebook-Party in der Münchner Nobeldisco P1 bei 2500 Personen schließen. In seinem Fall war die Angst aber unbegründet - nur wenige Hundert Gäste gingen wirklich zu der Party.

Johannes Markmann

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