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So sieht derzeit die Facebook-Seite des Landgerichts Ulm aus.

Grobe Beleidigungen

Facebook-Seite des Landgerichts Ulm mit Hakenkreuz verunglimpft

Ulm - Das ist heftig: Wer derzeit bei Facebook auf die Seite des Ulmer Landgerichts blickt, entdeckt dort als Profilbild ein Hakenkreuz. Jetzt wird versucht, die Seite abschalten zu lassen.  

Das Landgericht Ulm ist zur Zielscheibe einer Internet-Fälschung mit dem verbotenen Hakenkreuz-Symbol geworden. Bei Facebook hätten bislang Unbekannte ein fingiertes Mitgliedskonto im Namen des Gerichts etabliert und dabei das NS-Symbol als Logo verwendet, erklärte Gerichtssprecher Wolfgang Tresenreiter am Freitag. „Wir bemühen uns bei Facebook, die Seite so schnell wie möglich abschalten zu lassen“, sagte er.

Das Gericht habe die Polizei informiert. „Wir gehen von einer Straftat aus, denn bekanntlich ist die Verwendung von Symbolen verfassungswidriger Organisationen verboten.“ 

In Einträgen auf der Facebook-Seite wurde das Gericht grob beleidigt, zudem bedienten sich die unbekannten Verfasser nationalsozialistischer Propagandabegriffe. Unter anderem wurde gefordert, dass wieder „Endlösungen“ als abschreckendes Beispiel eingeführt werden.

dpa

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