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In diesem Haus wurde der Student getötet.

Fall Eisenberg: Kein Ende in Sicht

Regensburg/Nürnberg - Auch ein Jahr nach den Todesschüssen auf den Regensburger Studenten Tennessee Eisenberg (24) ist kein Abschluss des Falles in Sicht.

Das Klageerzwingungsverfahren gegen zwei Polizisten, die Eisenberg bei einem Einsatz niedergeschossen haben, wird weiterhin vom Oberlandesgericht Nürnberg (OLG) beraten. Ergebnisse seien dabei noch nicht absehbar, sagte OLG-Sprecher Thomas Koch. “Ich kann noch keinen Zeitpunkt nennen, wann der Senat hier über diese Sache entscheiden wird.“ Die Bearbeitung solch eines Verfahrens könne durchaus Monate dauern.

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Der vermutlich akut psychisch erkrankte Eisenberg hatte Ende April 2009 erst einen Mitbewohner und dann auch mehrere Polizisten mit einem Messer bedroht. Zwei Beamte hatten dann 16 Mal auf den Musikstudenten geschossen, der 24-Jährige starb in einer Klinik. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen die Streifenbeamten eingestellt, weil es sich um eine Notwehrsituation gehandelt habe.

Dagegen haben zwei Anwälte der Angehörigen Eisenbergs beim OLG einen Klageerzwingungsantrag eingereicht. Die beiden Rechtsanwälte fordern im Namen der Eltern des getöteten 24-Jährigen Anklagen gegen die Polizisten. Nach Meinung der Anwälte ist der Polizeieinsatz völlig chaotisch abgelaufen, die Schüsse auf Eisenberg seien nicht angemessen gewesen.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte als Reaktion auf den eskalierten Einsatz neue Vorgaben für solche Situationen gemacht. Neben einer besseren Schulung der Polizisten soll insbesondere sichergestellt werden, dass bei vergleichbaren Einsätzen kurzfristig ein Einsatzleiter vor Ort ist.

dpa

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