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Mannichl mit seiner Frau. Auch sie wurde von den Medien als Tatverdächtige gehandelt.

"Alle Spuren abgearbeitet"

Fall Mannichl: 20 Beamte werden abgezogen

Passau - Ein viertel Jahr nach dem Mordanschlag auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl wird die Sonderkommission verkleinert. Noch immer gibt es keine heiße Spur.

Die Ermittlungsgruppe werde in den nächsten Tagen von 50 auf 30 Beamte reduziert, bestätigte eine Sprecherin des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) in München am Donnerstag einen Bericht der "Passauer Neue Presse". Das LKA hatten diesen Schritt bereits vor einem Monat angekündigt. Nach Angaben der Polizeisprecherin werden verschiedene Spezialisten in der Soko nicht mehr benötigt, weil Spuren abgearbeitet seien. Nach wie vor gebe es keinen konkreten Hinweis auf den flüchtigen Täter.

Mannichl war im Dezember vor seinem Wohnhaus in Fürstenzell bei Passau niedergestochen und schwer verletzt worden. Zunächst war ein Racheakt eines Neonazis vermutet worden, weil Mannichl zuvor wegen Polizeieinsätzen gegen Rechtsextremisten in Niederbayern aus der rechten Szene heraus angefeindet wurde. Zudem soll der unbekannte Messerstecher Mannichl mit einer rechten Hassparole beleidigt haben. Bewiesen ist der extremistische Hintergrund des Falls allerdings nicht. Es wird von den Ermittlern allerdings ausgeschlossen, dass der Polizeidirektor von einem Familienmitglied angegriffen wurde.

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