Falschabrechnung? Kliniken wehren sich

München - Bayerns Kliniken weisen Vorwürfe der Falschabrechnung zurück. Die Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) kündigte an, dass die Kliniken vor Gericht ziehen würden.

 Angeblich ist bei Kontrollen festgestellt worden, dass nahezu jede zweite Klinikrechnung in Bayern falsch ist. Die AOK Bayern teilte am Freitag mit, dass die Krankenhäuser für das Jahr 2010 daher rund 110 Millionen Euro an die größte Krankenkasse im Freistaat zurückzahlen müssten. Seit Jahren stiegen die Rückzahlungsbeträge, dies sei nun die bislang höchste Forderung.

Laut BKG wird etwa jede zehnte Krankenhausrechnung von den Kassen geprüft. Nur bei rund vier Prozent der Rechnungen werde gekürzt. “Die Behauptung, jede zweite Rechnung sei falsch, ist deshalb abwegig“, heißt es in einer Mitteilung der Gesellschaft.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bilanz von 3,4 Milliarden: Noch sprudelt die Kirchensteuer für das Erzbistum
Die Finanzsituation der Erzdiözese München und Freising kann sich sehen lassen. Der Generalvikar erklärt: Die Kirche müsse teure Wandlungsprozesse finanzieren.
Bilanz von 3,4 Milliarden: Noch sprudelt die Kirchensteuer für das Erzbistum
Fall Ursula Herrmann: Tonbandgerät spielt erneut wichtige Rolle vor Gericht
Im Zivilprozess um den Entführungsfall Ursula Herrmann vor 37 Jahren wird sich das Landgericht Ausburg noch einmal mit dem zentralen Indiz beschäftigen.
Fall Ursula Herrmann: Tonbandgerät spielt erneut wichtige Rolle vor Gericht
Autofahrer fährt an Graben vorbei - darin macht er schreckliche Entdeckung
Es war gegen 12 Uhr als ein Autofahrer an einer Kreisstraße im Landkreis Kronach den Motorradfahrer in einem Graben entdeckte. Die Polizei rätselt über die Unfallursache.
Autofahrer fährt an Graben vorbei - darin macht er schreckliche Entdeckung
Flugtaxis sollen in Zukunft in Ingolstadt in die Luft gehen 
Der Raum Ingolstadt soll deutsche Modellregion für die Erprobung von Flugtaxis werden. Klingt verrückt, ist aber wahr.
Flugtaxis sollen in Zukunft in Ingolstadt in die Luft gehen 

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.