Falschfahrer erst nach 32 Kilometern gestoppt

Feucht/Nürnberg - Erst nach einer 32 Kilometer langen Irrfahrt im Großraum Nürnberg hat die Polizei am Montag einen Falschfahrer gestoppt.

Nach Angaben der Polizei in Nürnberg war der 73-Jährige an der Anschlussstelle Lauf/Hersbruck (Landkreis Nürnberger Land) falsch auf die Autobahn München-Berlin aufgefahren. Obwohl mehrere Streifenwagen versuchten, den 73-Jährigen zu stoppen, setzte dieser unbeirrt seine Fahrt in Richtung München auf der falschen Fahrbahn fort.

Als ihm ein Streifenwagen mit Blaulicht demonstrativ entgegenfuhr, reagierte der Rentner nur vorwurfsvoll mit Lichthupe auf die vermeintlich falsch fahrenden Ordnungshüter. Einen Frontalzusammenstoß hätten die Beamten nur mit einem beherzten Lenkmanöver verhindern können, hieß es.

Erst nachdem die Polizei bei Allersberg (Landkreis Roth) den Verkehr in Richtung Norden stoppte, gelang es Beamten, den verwirrt wirkenden 73-Jährigen aus dem Verkehr zu ziehen. "Wie durch ein Wunder wurden keine weiteren Verkehrsteilnehmer gefährdet", stellte ein Polizeisprecher fest. Den Führerschein des Rentners stellte die Polizei sicher. Ihm droht nun ein Verfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung. Sein Enkelsohn holte den aus dem Landkreis Nürnberger Land stammenden Mann von der Polizeiwache in Feucht ab.

dpa

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