Was hält der Aschermittwoch bereit?

Fasching im Ticker: Volltrunkenes Einhorn wird gefasst - Polizei zieht Bilanz

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Die Narren sind los im Freistaat. Über das bunte Faschingstreiben in Bayern halten wir Sie in unserem News-Ticker auf dem Laufenden.

15.20 Uhr: Am Faschingsdienstag fand in Haag der alljährliche Faschingsumzug statt. Weil die Damentoiletten überfüllt waren, begab sich zwischen 19.00 Uhr und 19.30 Uhr eine 19-jährige Frau am Marktplatz hinter einen Baum, um ihre Notdurft zu verrichten. 

Nach den Angaben der jungen Frau wurde sie hierbei von einem ihr unbekannten Mann geschubst und am Boden liegend sexuell missbraucht. Unter lautem Schreien, konnte sich die Geschädigte schließlich losreißen und flüchten. Die sofort verständigte Polizei nahm noch in Tatortnähe einen Tatverdächtigen fest. Hierbei handelt es sich um einen 25-jährigen Deutschen aus dem Landkreis, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd berichtet.

12.45 Uhr: Einiges zu tun gab es für die Münchner Polizei am Faschingsdienstag. Bis zu 10.000 Besucher auf dem Marienplatz erforderten eine erhöhte Präsenz der Einsatzkräfte.

Insgesamt wurde in etwa 60 Fällen bei einer Polizeikontrolle die Identität von Personen festgestellt. Vier Personen wurden durchsucht. Die Folgen der Kontrollen waren eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz sowie eine Anzeige nach dem Waffengesetz. Zwei Personen leisteten Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und drei Körperverletzungen wurden angezeigt. 

Die eingesetzten Polizeibeamten sprachen 20 Platzverweise aus. Ansonsten verlief das Faschingstreiben in der Münchner Altstadt friedlich.

10.37 Uhr: Ein Fabelwesen als Verkehrsrowdy? Im Fasching ist das möglich, wie sich in Miesbach gezeigt hat. Dort hat eine betrunkene Miesbacherin im Einhorn-Kostüm mit ihrem Auto randaliert, Merkur.de berichtet.

Die Chaosfahrt des wild gewordenen Einhorns wurde nach wenigen Minuten gestoppt. Eine Streifenbesatzung der Polizei Miesbach stoppte die Miesbacherin an einer Tankstelle im Stadtgebiet. 

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert weit jenseits von 1,1 Promille. Noch vor Ort kassierten die Beamten Führerschein und Fahrzeugschlüssel der 35-Jährigen ein. Sie erwartet nun eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

09.25 Uhr: Dass Faschingsfrohsinn keine Frage des Alters, sondern der Einstellung ist, bewies auf bewährte Weise der Kehraus des Opa- und Omavereins beim Metzgerwirt. Die Miss Oma kommt heuer aus Gremertshausen. Merkur.de berichtet.

Alle Ordensträger auf einen Blick: (v. l. vorne) Irmgard Fent, Therese Sokolowski, dahinter (v. r.) Benno Schuhbauer, Helga Seidenberger, Johanna Dill, Rose und Johann Taschner.

09.20 Uhr: Zum Ende des Faschingstreibens zeigt sich in großen Teilen Bayerns die Sonne. Zwar ist nach der bisher kältesten Nacht des Jahres am Aschermittwoch mit frostigen Temperaturen zu rechnen, im Laufe des Tages soll es aber trocken und sonnig bleiben. 

09.14 Uhr: Am Rande des Olchinger Faschingszuges, genauer gesagt, bereits zuvor, hat sich ein Unfall ereignet, der die Einsatzkräfte recht fassungslos zurücklässt. „Ein Feuerwehrmann wurde angefahren“, teilte die Olchinger Polizei am Abend auf Nachfrage des Fürstenfeldbrucker Tagblatts mit.

Offenbar wollte ein Olchinger, der mit seinem Auto mittags auf der Feursstraße unterwegs war, nicht akzeptieren, dass das Areal für den Faschingszug abgesperrt war. Der Mann fuhr einfach trotzdem durch und dabei einen Feuerwehrmann aus Olching an. Dieser wurde bei dem Unfall leicht verletzt. 

Große Gaudi am Faschingsdienstag

20.40 Uhr: Beim Faschingsumzug in Bad Bayersoien wurden insgesamt elf Festwägen aufgeboten. Die Jugendblaskapelle und die Ortskapelle sorgten für die gute Stimmung. Mehr dazu finden Sie hier.

20.04 Uhr: Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen sorgte Geretsried unter anderem für eine schaurig-schöne Stimmung. Dort vertreiben traditionell die Urzeln Geister aus dem Rathaus. Anschließend wurde im Rathaus-Innenhof gefeiert. Die Bilder finden Sie hier.

Die Urzeln vertrieben am Faschingsdienstag die bösen Geister aus dem Rathaus - so ist es Brauch.

Auch in Königsdorf wurde ausgiebig gefeiert. Das zeigen die tausenden Narren, die sich den Faschingsendspurt auf keinen Fall entgehen lassen wollten. Für eine besondere Stimmung sorgte hier unter anderem das Bühnenprogramm mit vielen Stars, darunter Andreas Gabalier. Mehr dazu finden Sie hier.

19.42 Uhr: Besondere Freude an dem guten Wetter hatte die Marktgemeinde Isen im Landkreis Erding. Dort feierte man das zehnjährige Jubiläum des Isener Faschingsumzugs und genoss zum ersten Mal seit langem die Sonne während des bunten Treibens. Hier gehts zu den Bildern.

Bei strahlendem Wetter feiern die Einwohner das zehnjährige Jubiläum des Isener Faschingsumzugs.

19.20 Uhr: Im Landkreis Ebersberg verbreiteten Narren am Marktplatz der Kreisstadt gute Laune - und das bei strahlendem Wetter, nicht wie in den letzten Jahren. Eine eigene Fotostrecke über das bunte Treiben finden Sie hier.

Faschingsendspurt im Landkreis Ebersberg.

19.13 Uhr: Im Landkreis München wurde der Faschingsendspurt noch einmal richtig genutzt. Bei ausgelassener Stimmung und mit bunten Kostümen ging es im Landkreis richtig rund. Hier gibt‘s die besten Bilder.

Faschingstreiben in Pullach

18.55 Uhr: Am Faschingsdienstag eroberten die Kinder den Josefsplatz in Garmisch-Partenkirchen. Bei einer Kinder-Olympiade, die seit 29 Jahren Tradition ist, konnten die Kleinen unter anderem bei Spielen wie Büchsenwerfen und Nägel einschlagen teilnehmen. Die Eltern wärmten sich währenddessen mit einem Glühwein in der Sonne auf und schunkelten zu den zünftigen Klängen der Musikkapelle Garmisch. Hier gehts zur Fotostrecke.

Kinder greifen nach den Süßigkeiten, die ihnen von den Anglern am Josefsbrunnen vor die Nase gehalten werden.

18.25 Uhr: In Olching fand Oberbayerns größter Faschingsumzug statt. Zehntausende Besucher feierten dort den narrischen Faschingsendspurt - die besten Bilder finden Sie hier

Zehntausende Besucher feierten den narrischen Faschingsendspurt in Olching.

18.10 Uhr: Einen großen Auftritt hatten am Montag junge Athleten beim alljährlichen Faschingsskispringen im Olympia-Skistadion. Zahlreiche Besucher versammelten sich, um die bunt maskierten und kostümierten Kinder beim Skispringen anzuschauen. Auch anderweitig war für viel Unterhaltung gesorgt: So konnten Zuschauer beispielsweise beim Dosenwerfen oder Tauziehen teilnehmen und den Auftritt der traditionellen Maschkera mitverfolgen. Hier gehts zur Fotostrecke.

Mit bunten Kostümen trafen sich die jungen Sportler zum alljährlichen Faschingsskispringen.

17.30 Uhr: Die Polizisten der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen staunten nicht schlecht auf einem Faschingsball in der Garmischer Innenstadt. Dort fiel ihnen einen als Mexikaner verkleideten Mann auf, der im Besitz einer echten Schusswaffe war.

15.43 Uhr: Auch in Germering (Landkreis Fürstenfeldbruck) füllt sich langsam der Platz vor der Stadthalle. Das schöne Wetter lockt die Narren in Scharen an und bietet die perfekte Grundlage für einen ausgelassenen Tag im Freien. 

Der Platz vor der Stadthalle in Germering füllt sich langsam.

15.30 Uhr: In der Münchner Innenstadt wird ausgiebig gefeiert. Ob auf dem Marienplatz, in der Fußgängerzone oder am Viktualienmarkt - das bunte Treiben findet überall statt. Besonders bei der Kostümwahl scheinen dabei keine Grenzen gesetzt. Die einen traditionell als Clown oder Indianer, die anderen als Froschkönig oder Topfpflanze verkleidet - an kreativen Ideen und guter Laune mangelt es in der Münchner Innenstadt mit Sicherheit nicht.

Fasching in München: Tanz der Marktfrauen am Viktualienmarkt

14.45 Uhr: In Geretsried (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) geht es nicht nur traditionell, sondern auch schaurig zu: Dort vertreiben die Urzeln Geister aus dem Rathaus. Dazu wird im Reifen Schnaps balanciert und anschließend im Rathausinnenhof weiter gefeiert. Eine Leserin schickte unserer Redaktion ein Bild, welches das lustige Treiben in Geretsried zeigt.

Zwei junge Frauen balancieren Schnaps - in einem Reifen.

13.00 Uhr: Tausende Münchner haben am Dienstag auf dem Viktualienmarkt beim traditionellen Tanz der Marktweiber den Faschingsendspurt gefeiert. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) begrüßte die Standldamen vom Honig-, Obst-, Gemüse-, Käse- oder Brotzeitstandl, die seit Oktober für ihren Auftritt trainiert haben, auf der Bühne. 

Unter dem Motto „60er Jahre“ tanzten die Marktweiber in bunten Petticoat-Röcken zu Liedern wie „Bossanova“, „Liebeskummer lohnt sich nicht“ und „Sugar Sugar Baby“. Tänze wie Polka oder auch der Square-Dance waren Teil ihres Programms.

12.17 Uhr: Im Kreis Rosenheim wirft das Verschwinden eines jungen Pärchens Fragen auf: Nach einer Faschingsparty auf der „Käseralm“ werden die beiden Menschen vermisst. Sie werden von einem Augenzeuge auf etwa 23 Jahre geschätzt.

Mittlerweile wurde die Suche nach Absprache zwischen Polizei und Bergwacht offenbar eingestellt. Die Brannenburger Polizei geht jetzt davon aus, dass das Pärchen doch selbstständig den Weg nach unten gefunden hat.

11.55 Uhr: Sie sahen zwar aus wie die Narren, spielten aber sehr professionell: die Holzkirchner Symphoniker. Ihr Faschingskonzert im Tölzer Kurhaus begeisterte das Publikum.

10.54 Uhr: Ausgelassen haben kleine und große Narren beim Faschingstreiben der Fürstenfeldbrucker Heimatgilde gefeiert. Blauer Himmel und Sonnenschein lockten zahlreiche kostümierte Menschen zum Geschwister-Scholl-Platz.Merkur.de berichtet über die Feierlichkeiten.

09.16 Uhr: Unterdessen sind neue Details zu dem tragischen Unfall in Waidhofen bekannt geworden. Vor den Augen zahlreicher Kinder war eine 24-Jährige von einem Faschingswagen überrollt worden. Sie erlag ihren schweren Verletzungen.

So ausgelassen wurde am Rosenmontag gefeiert

21.00 Uhr: Für alle Nachtschwärmer und die, die noch nicht genug haben, stehen heute Nacht einige Rosenmontags-Partys an:

  • München: Im Neuraum kann ab 19 Uhr unter dem Motto „Kölle Alaaf“ nicht nur zu Karnevalsmusik getanzt werden. Auf einer der beiden Areas laufen die ganze Nacht wie gewohnt Partytunes und Charts. Eintritt: 6 Euro
  • Nürnberg: Eine Rosenmontags-Party gibt es auch in Nürnberg im Parks. Ab 20 Uhr wird auf zwei Areas eingeheizt. Live-Musik, Fotobox, Weißwurst und Brezen - Was will man mehr? Eintritt an der Abendkasse: 12 Euro
  • Erlangen: Beim alljährlichen Porno-Fasching geht es in Erlangen auch dieses Jahr wieder heiß her. Start ist um 21 Uhr im Paisley.
  • Augsburg: Beim „Bongo Bongo Jungle“ geht es am Rosenmontag in Augsburg wild zu. Ab 19 Uhr geht die Party im Peaches los. 
  • Bayreuth: Ab 20 Uhr wird in der Tanzbar Bayreuth gefeiert - und das bei freiem Eintritt.
  • Eichstätt: „1001 Nacht“ ist das Motto am Rosenmontag im Dasda in Eichstätt. Los geht es um 21 Uhr.

19.27 Uhr: (Verkleidete) Opernsänger aufgepasst! Die Bayerische Staatsoper hat auf ihrem Twitter-Account eine Ankündigung gemacht. Diejenigen, die an Fasching als Opernsänger und Opernsängerinnen gehen, bekommen einen Staatsopern-Fanschal geschenkt. Na dann mal los, ein Beweisfoto ist Pflicht:

18.48 Uhr: Bevor am Aschermittwoch die Fastenzeit beginnt, ziehen Bayerns Narren noch einmal alle Register: In München tanzen am Dienstag (ab 9.30 Uhr) traditionell die Marktweiber auf dem Viktualienmarkt - einer der Höhepunkte des Münchner Faschings, der alljährlich Tausende Schaulustige anlockt. In mehreren Städten im Freistaat gibt es zudem Umzüge, zum Beispiel in der Passauer Innenstadt (13.13 Uhr), im schwäbischen Gundelfingen (14.11 Uhr) und im fränkischen Schwabach (14 Uhr). In Bayreuth wird ab 10 Uhr auf dem Marktplatz gefeiert, mehrere Faschingsgesellschaften sind an der Veranstaltung mit Musik und Gardetanz beteiligt.

Münchner Polizei gibt Tipps auf Twitter

18.17 Uhr: Auf ihrem Twitter-Account hat die Polizei München Tipps für eine friedliche Faschingsfeier gegeben. Das richtige Kostüm macht es aus: „Sich als Häftling verkleiden, sympathischen Polizeibeamten seine Perücke aufsetzen, Spaß haben und einen Schnappschuss machen“ ist eine witzige Sache. „Sich als Attentäter oder Terrorist mit Waffen- oder Sprengstoffattrappe verkleiden“ ist allerdings ein klares No-Go. Die Polizei vermittelt damit eine klare Botschaft.

17.44 Uhr: Trotz Nässe und Kälte ließen sich 15.000 Feierwütige in Markt Indersdorf die Stimmung nicht verderben. 41 Umzugswagen und 22 Fußgruppen waren wieder einmal kreativ unterwegs. Beim Indersdorfer Faschingsumzug stehen oft lokale und umstrittene Themen im Vordergrund.

Eine Truppe, die als Senioren verkleidet war, machte sich für eine bessere Altenpflege stark. Ein Bollerwagen teilte gegen Merkel und Schulz und ihr „Groko-Blabla“ aus und auch das Glyphosat-Thema blieb nicht unkommentiert. Was sich die Indersdorfer noch so überlegt haben, berichtet Merkur.de*.

Prominenter Besuch in Augsburg

17.10 Uhr: Die Dschungelkönigin Jenny Frankhauser besuchte auf ihrer Tour durch Deutschland am Sonntag die Stadt Augsburg. Zu ihrer Autogrammstunde kam sie, wie bei der Augsburger Allgemeinen zu sehen, zwar nicht verkleidet, dafür waren ihre Fans in bunten Kostümen unterwegs.

Auf ihrem Instagram-Account bedankt sich die Dschungelkönigin für den Empfang:

Polizeieinsätze und skurrile Unfälle

16.24 Uhr: In Neuötting musste die Polizei beim Faschingsumzug mehrfach eingreifen. Neben stark alkoholisierten Minderjährigen und handgreiflichen Auseinandersetzungen, mussten die Einsatzkräfte auch gegen einen 21-Jährigen vorgehen. Der stand auf dem Stadtplatz, zeigte den Hitlergruß und rief dazu „Heil Hitler“. Wie die Polizei berichtet, wurde er des Faschingszuges verwiesen und ein Strafverfahren wurde gegen ihn eingeleitet.

15.53 Uhr: Skurriler Unfall bei einer Faschingsfeier in der Oberpfalz: Eine Frau ist in Kemnath (Landkreis Tirschenreuth) von einem von der Wand fallenden Rinderschädel schwer am Kopf verletzt worden.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, hielt sich die 28-Jährige am Vortag mit einer Faschingsgruppe in einem Gasthaus in der Gemeinde Waldeck auf. Während der Feier löste sich ohne ersichtlichen Grund der rund drei Kilo schwere Rinderschädel von der Wand und fiel der Frau auf den Kopf.

Eigentlich sollte er dort gar nicht hängen, hieß es. Ein Unbekannter habe ihn zuvor im Gastraum angebracht.

15.36 Uhr: In der Münchner Innenstadt ist die Faschingsparty in vollem Gange. Auf zwei Bühnen, die jeweils am Stachus und am Marienplatz stehen, wird noch bis 18 Uhr eingeheizt. Hier ein paar Live-Eindrücke von den Charivari-Faschingsbühnen:

Auch am Faschingsdienstag geht die Party dort von 12 bis 18 Uhr. Das Highlight am Dienstag: Mickie Krause steht um 15 Uhr am Stachus und um 17 Uhr am Marienplatz auf der Bühne und sorgt für gute Stimmung.

14.35 Uhr: Bei einem Faschingsball in Bichl (Bad Tölz) sind am Sonntag zwei junge Männer aneinander geraten. Ein 19-jähriger Benediktbeurer verpasste einem 21-Jährigen aus Wackersberg zwei Faustschläge. Der wollte weggehen, wurde von seinem Angreifer aber verfolgt und erneut ins Gesicht geboxt. Der Wackersberger kippte nach hinten um, knallte mit dem Kopf gegen eine Bank und blieb bewusstlos liegen. Er wurde in die Unfallklinik in Murnau gebracht.

Romantisch: Hochzeitsantrag beim Faschingsumzug

13.46 Uhr: So romantisch kann Fasching sein: Nach alter Tradition fuhr der Verein mit drei Traktoren durch den Ort, um vor den wichtigsten Wirtschaften Theater zu spielen. An der zweiten Station bat einer der Burschen, Franz Deimel seine langjährige Freundin auf die Bühne. In seinem schrägen Kostüm fragte er sie: „Auch wenn ich so ausschaue wie heute, möchtest Du mich heiraten?“ Die Ismaningerin besiegelte ihr „Ja“ mit einem Kuss.

In 90 Jahren hat es beim Burschenverein Ismaning noch keinen Heiratsantrag während des Faschingsumzugs gegeben, berichtet Merkur.de*.

11.55 Uhr: Ein schlimmes Ende hat der Tegernseer Faschingszug für einen 24-jährigen Rottacher genommen. Er stürzte gegen den heißen Ofen auf dem Jacuzzi-Wagen und verbrannte sich schwer.  

Der Wagen war ein echter Hingucker beim sonntäglichen Treiben. Wie die Polizeiinspektion Bad Wiessee berichtet, stürzte der 24-Jährige ohne Fremdeinwirkung mit dem Rücken gegen den heißen Ofen und zog sich dadurch mittelflächige Verbrennungen zweiten Grades zu. Er wurde mit dem Hubschrauber ins Klinikum Murnau geflogen.

10.37 Uhr: Der Faschingsumzug Olching gilt als der größte in ganz Oberbayern. Jedes Jahr kommen zehntausende Besucher in die Amperstadt. Heuer steht ein ganz besonderes Jubiläum an: Der 65. Gaudiwurm. Welche Neuerungen am morgigen Faschingsdienstag zu erwarten sind, verrät Merkur.de*.

Dringliche Sitzung: Lokalpolitiker feiert in mobilem Klohäusl

10.31 Uhr: In Tegernsee regnete es am Sonntag nicht nur Konfetti auf die Zuschauer des Faschingszugs nieder. Auch massenhaft Sägespäne feuerte ein überdimensionaler Biber aus seinem Hinterteil. Der selbst ernannte „König vo da Weißachau“ war in zigfacher Ausführung bei dem Umzug zu bewundern. Seine Schandtaten, die im vergangenen Jahr sogar den Keller des Trachtenheims der Hirschbergler in Kreuth unter Wasser setzten, waren den Narren ein willkommenes Thema.

Ein überdimensionaler Biber war eine der Hauptattraktionen beim Umzug in Tegernsee.

10.08 Uhr: Schön, wenn Politiker auch über sich selbst lachen können. Lobend tat sich in dieser Beziehung der Schongauer Stadtrat Paul Huber hervor. Beim Umzug am Wochenende hatte der Lokalpolitiker eine dringliche Sitzung - in einem umgebauten Klohäusl. Merkur.de* berichtet über die Faschingsgaudi in der Narrenhochburg.

09.40 Uhr: Der Faschingszug in Gernlinden war diesmal eine Wohltat für die Lokalpolitiker: Hohn und Spott für die Ortspolitik? Fehlanzeige. Dafür mussten andere einstecken. Merkur.de* weiß, wen es in diesem Jahr traf.

09.35 Uhr: Auch von der parallel ablaufenden Konkurrenzveranstaltung in Südkorea, den Olympischen Winterspielen, hat sich die Narrenschranne der Narrhalla Erding nicht die Show stehlen lassen. Trotz schlechten Wetters säumten zahlreiche Zuschauer die Straßen. 

09.24 Uhr: Es gibt sie in unzähligen Varianten, sie sind meist kunterbunt und werden vor allem zwischen November und Februar in Massen verliehen - Faschingsorden. 

„Die Orden sind mittlerweile wichtig geworden“, sagt Norbert Schober. Er ist Ordenskanzler des Fränkischen Fastnacht-Verbandes. Früher, im 19. Jahrhundert, sei das noch eine Persiflage auf die Ordenswut der ungeliebten Preußen gewesen. „Heute sind sie unverzichtbar und haben mit einer Persiflage nichts mehr zu tun“, sagt der Experte aus dem unterfränkischen Kitzingen weiter.

Rund 30 000 Euro gibt der Verband jährlich für die meist metallenen Auszeichnungen aus. Geld, das auch über Sponsoren, Spenden, Mitgliedsbeiträge, Eintrittsgelder, Sommerfeste und andere Aktionen in die Kasse des Verbandes kommt. Manche Gesellschaften lassen sich die Orden mittlerweile sogar von Unternehmen stiften. „Die Orden sind ein enormer Kostenfaktor“, sagt Schober dazu.

Das trieben die Narren am Sonntag

Geschminkt und verkleidet machten sich am Sonntag zahlreiche Narren im Freistaat auf zu den Faschingszügen. Während bei den meisten Veranstaltungen ausgelassen gefeiert wurde, überschattet ein tragischer Unfall in Oberbayern das närrische Treiben.

Trotz Kälte und Nieselwetters sind am Sonntag in vielen Orten Bayerns Zehntausende Narren auf die Straßen geströmt, um die Faschingszüge zu bejubeln und die letzten tollen Tage der Saison zu feiern. Der mit etwa 3000 Aktiven größte Zug setzte sich um genau 11.55 Uhr in Würzburg in Bewegung und schlängelte sich durch die Innenstadt.

Trotz Schneeregen: Viele Menschen auf den Straßen

Stundenlang wurden die mehr als 40 bunten Wagen, kostümierten Faschingsgruppen, tanzenden Garden und Spielmannskapellen in Würzburg von den Zuschauern am Straßenrand bejubelt. Der Zug verlief laut Polizei friedlich.  Insgesamt seien gut 150 Gruppen mit etwa 3000 Aktiven durch die Straßen gezogen. Der Würzburger Faschingszug ist weitgehend unpolitisch.

Der Faschingsumzug in Würzburg wurde von etwa 3000 Aktiven begleitet.

Löwenrudel, Promillejäger und Dieselburschen: Auch beim Umzug in Mauern im Landkreis Freising war wieder einiges geboten. Merkur.de* berichtet über das bunte Treiben am Wochenende.

Mit leichter Verspätung - um kurz nach 13 Uhr - startete auch der Faschingsumzug in Nürnberg. „Nur das Wetter ist etwas unpraktisch“, sagte ein Polizeisprecher. Von leichtem Schnee- und Nieselregen lasse man sich die Laune aber nicht verderben. 80 000 Zuschauer standen entlang der Strecke, erwartet worden waren 100 000.

Tödlicher Unfall überschattet Feierfreude

Überschattet wurde das närrische Treiben im Freistaat von einem tödlichen Unfall in Waidhofen (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen). Eine Frau wurde bei einem Faschingszug am Nachmittag von einem Traktor erfasst und starb. Es war laut Polizei zunächst unklar, wie es zu dem Unfall kam. Ein Gutachter habe vor Ort die Ermittlungen aufgenommen, auch Alkoholtests seien veranlasst worden.

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Rubriklistenbild: © picture alliance / Matthias Röde

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