Jeder sechste Jugendliche trinkt bis zum Umfallen

Würzburg - Fasching ohne Alkohol ist für viele kaum vorstellbar, doch Notärzte warnen vor exzessivem Konsum - besonders unter Jugendlichen. Erstversorger sollten folgendes beachten:

Viele Jugendliche wüssten nicht, dass der übermäßige Genuss auch langfristige Gesundheitsschäden verursachen könne, sagte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte (AGBN), Peter Sefrin, am Rosenmontag in Würzburg. Jeder sechste junge Erwachsene betrinkt sich nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft einmal im Monat bis “zum Umfallen“.

Nach der Erfahrung der Notärzte wird sich dies auch beim diesjährigen Fasching wiederholen. Die größten Gefahren einer Alkoholvergiftung sind nicht nur Unfälle, sondern Verstopfungen der Atemwege durch Erbrechen, sagte Sefrin. Bei welcher Menge Alkohol eine Vergiftung eintrete, sei von Fall zu Fall unterschiedlich. Vor dem Eintreffen des Notarztes sollten die Erstversorger daher die Betrunkenen in die stabile Seitenlage bringen, um ein Ersticken zu verhindern. Außerdem sollte der Betrunkene mit einer Wärmedecke aus dem Verbandskasten vor dem Auskühlen bewahrt werden.

Rubriklistenbild: © dpa

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