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Abgehärtet mussten die Teilnehmer des 44. Donauschwimmens sein

Fast 2000 schwimmen in eiskalter Donau

Neuburg a.d. Donau - An die 2000 abgehärtete Sportler sind am Wochenende beim traditionellen Donauschwimmen an den Start gegangen. Etliche Schwimmer sprangen kostümiert ins nur drei Grad kalte Wasser.

In Neuburg a.d. Donau veranstaltete die dortige Wasserwacht den eiskalten Wettbewerb am Samstag zum 44. Mal. Tausende Besucher säumten bei winterlichem Wetter und frostigen Temperaturen die Strecke am Ufer und feuerten die Teilnehmer an.

Die Strecke betrug für die Teilnehmer in Neoprenanzügen 4000 Meter. Die schnellsten brauchten dafür keine halbe Stunde. Es hatten sich aber auch 22 sogenannte Eisschwimmer angemeldet, die sich nur mit Badehose bekleidet flussabwärts ins Wasser wagten und mit 400 Metern begnügten. Für sie stand ein Wärmezelt des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) bereit, gebraucht hat es jedoch keiner von ihnen, wie Roland Sammet von der Wasserwacht mitteilte.

Der Ursprung des Donauschwimmens liegt im Fitnesstraining von Rettungstauchern während des Winters. Daraus entwickelte sich eine auch für Tourismus und Handel in der Region nicht unbedeutende Veranstaltung, die zudem eine Art Faschingsgaudi geworden ist. Viele Teilnehmer basteln eigens schwimmende Aufbauten, die - ähnlich wie bei traditionellen Faschingsumzügen - aktuelle Themen aufgreifen.

Bilder: Das war das 44. Donauschwimmen

Bilder: Das war das 44. Donauschwimmen

Preise gibt es am Ende nicht etwa für die schnellsten Schwimmer, sondern für ganz andere Kriterien. So wird etwa der älteste Teilnehmer ausgezeichnet, wer den originellsten Aufbau hat oder jene Gruppe die schon am häufigsten dabei war; einige haben das Donauschwimmen nur vier Mal verpasst, für sie war es bereits das 40. nasskalte Vernügen.

dpa

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