Fast 80 mal auf Ehefrau eingestochen

Augsburg - Er soll 79 mal auf seine Ehefrau eingestochen und sie mit einem Föhn in die Badewanne gelegt haben: Ein 47-Jähriger steht nun in Augsburg vor Gericht.

Laut Staatsanwaltschaft lebte der Mann mit den drei Kindern getrennt von seiner Ehefrau. Mitte März soll der Familienvater die 44-Jährige unter einem Vorwand in seine Wohnung gelockt haben, als sie zwei der Kinder zurückbrachte. Anschließend versperrte er laut Anklage die Tür und stach mit einem bereitgelegten Küchenmesser auf sein Opfer ein.

Als das Messer abbrach, soll er ein weiteres sowie eine Fleischgabel aus der Küche geholt haben und die 44-Jährige erneut attackiert haben. Danach legte er die regungslose Frau in die Badewanne, ließ Wasser ein und warf einen Haartrockner dazu. Die dreifache Mutter starb noch in der Wohnung.

Das Motiv für die Tat des 47-Jährigen war laut Staatsanwaltschaft, dass er die Trennung von seiner Frau nicht akzeptieren wollte und sie keinem anderen Mann gönnte. Wann der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder beginnt ist noch unklar.

lby

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