Schwere Alkoholvergiftung

Fast fünf Promille: Mann verweigert jede Hilfe

Völlig betrunken, aber noch zu Widerstand in der Lage: Ein 55-Jähriger verweigerte in Selb jede Hilfe, obwohl er fast fünf Promille intus hatte.  

Selb - Trotz fast fünf Promille intus hat ein Mann im Krankenhaus von Selb (Landkreis Wunsiedel) Hilfe abgelehnt. Der sturzbetrunkene 55-Jährige war nach Polizeiangaben von Montag mit dem Rettungsdienst in die Klinik gebracht worden, verweigerte dort aber die ärztliche Behandlung - und wollte auch nicht die Nacht in der Klinik verbringen. 

Krankenhausmitarbeiter verständigten die Polizei, die einen Alkoholtest durchführte. Ergebnis: 4,76 Promille. Der 55-Jährige ließ sich schließlich überreden, in der Klinik zu bleiben. Laut Experten beginnt eine schwere Alkoholvergiftung bei mehr als drei Promille im Blut. Werte über fünf Promille überleben Menschen nur selten.

lby

Rubriklistenbild: © dpa

Meistgelesene Artikel

33-Jährige von Ehemann getötet - Festnahme auf Wache
Eine 33 Jahre alte Frau ist in ihrer Wohnung im oberfränkischen Coburg mutmaßlich von ihrem Ehemann getötet worden.
33-Jährige von Ehemann getötet - Festnahme auf Wache
Spraydose in Lagerfeuer geworfen - Jugendtreff nimmt verheerendes Ende
Ein Jugendtreff in Bayern an einem Lagerfeuer hat ein schreckliches Ende genommen. Jemand hatte eine Spraydose ins Feuer geworfen.
Spraydose in Lagerfeuer geworfen - Jugendtreff nimmt verheerendes Ende
Auf Autohof: Polizei findet schwerst verletzten Lkw-Fahrer - und sucht einen bestimmten Zeugen
Am Sonntag fand die Polizei auf einem Autohof in Raubling einen schwer verletzten Mann. Er schwebt in Lebensgefahr. Die genauen Hintergründe sind noch unklar. Nur eines …
Auf Autohof: Polizei findet schwerst verletzten Lkw-Fahrer - und sucht einen bestimmten Zeugen
Illegale Einwanderung durch Garmisch: Schleuserjagd auf neuer Route
Die Schleuser haben sich eine neue Route nach Bayern gesucht. Immer mehr Migranten werden bei Mittenwald über die Grenze transportiert – meist unter lebensgefährlichen …
Illegale Einwanderung durch Garmisch: Schleuserjagd auf neuer Route

Kommentare