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Warum wurde der Feueralarm am IKG ausgelöst? Ein Kondom hatte anscheinend einen nicht unerheblichen Anteil daran.

Fehlalarm in Landsberg

Zweckentfremdetes Kondom löst Feueralarm an Gymnasium aus

Landsberg - Am Ignaz-Kögler-Gymnasium war am Freitag ein zweckentfremdeter Gummi offensichtlich Ursache für einen Feueralarm. Wie die verrückte Geschichte ablief ...

Im Kollegstufenzimmer des Gymnasiums an der Lechstraße bereiten sich die Schüler der elften und zwölften Jahrgangsstufe in der Regel intensiv auf die Abiturprüfungen vor. Warum dabei nicht mal eine Shisha oder E-Zigaretten rauchen? Das dürfte sich jener Schüler gedacht haben, der schon vor geraumer Zeit klammheimlich ein Kondom über den Rauchmelder gezogen hatte.

Doch das flog am Freitag auf. Um die Funktion des unter Umständen lebensrettenden Geräts wieder herzustellen, zog ein Mitarbeiter der Schule den Pariser ab. Mit fatalen Folgen: Feueralarm. Das Schulgebäude wurde komplett geräumt, Polizei, BRK und Feuerwehr rückten an, um wenig später zu konstatieren: Fehlalarm. Schüler und Lehrer durften wieder ihrem Tagesgeschäft nachgehen.

Wird der Schüler ermittelt, dann muss er zahlen

Die Kosten für den Einsatz, gab Feuerwehrkommandant Christian Jungbauer an, müsse nun die Stadt Landsberg tragen. Deren Pressesprecherin Simone Sedlmair verwies auf Anfrage auf das „laufende Verfahren“, in dem man die Gründe für das Auslösen der Brandmeldeanlage noch ermitteln müsse. Erst dann könne man die Kosten des Einsatzes abschließend zuordnen. Polizeisprecher Markus Siebert: „Sollte der verantwortliche Schüler ausfindig gemacht werden und wäre ein vorsätzliches Auslösen des Alarms nachweisbar, würde er zur Kasse gebeten.“

Den Verantwortlichen versucht man auch direkt am IKG zu ermitteln, wie stellvertretender Schulleiter Leonard Storz erklärt. Reagiert haben er und Schulleiterin Ursula Triller auf den Vorfall bereits: Die bequemen Sofas wurden noch am Freitag aus dem Kollegstufenzimmer entfernt. Storz: „Es ist Zeit geworden, in dem Raum wieder eine Lernatmos­phäre zu schaffen.“

Mt/oni

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