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Der Feinstaub reichert sich derzeit in Bayern aufgrund der Wetterlage dramatisch an.

Feinstaub-Alarm in Bayern wegen Inversions-Wetterlage

Augsburg - In Bayern hat sich in den vergangenen Tagen die Feinstaubbelastung nach Angaben des Landesamtes für Umwelt (LfU) verdreifacht.

In mehr als 90 Prozent der landesweit 51 Messstationen wurde der zulässige Grenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft mehrfach überschritten. In München und Augsburg wurden Werte um 160 bis 170 Mikrogramm gemessen. Zum Wochenende wird eine Verbesserung der Luftqualität in Bayern erwartet. Ursache für die schlechte Luft in Bayern ist nach Angaben eines LfU-Sprechers vom Donnerstag die gegenwärtige Inversions-Wetterlage. Bei dieser vorzugsweise im Winter auftretenden Wetterlage schiebt sich in der Höhe relativ warme Luft über bodennahe Kaltluft.

Die kalte Luftschicht am Boden verhindere derzeit einen Luftaustausch mit höheren Schichten, hieß es. Es komme auch zu keinem Verdünnungseffekt der Luft. Dadurch reichere sich der Feinstaub aus dem Autoverkehr, Hausbrand und der gewerblichen Industrie in den Städten dramatisch an. “Es muss alles getan werden, damit die Feinstaub-Emission reduziert wird“, sagte der Sprecher. Deshalb dürften auch bei der Überschreitung der Grenzwerte die eingeführten Umweltzonen in den Städten nicht infrage gestellt werden.

dpa


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