Blockheizkraftwerk-Prozess: Neustart

Festgenommen - und direkt ins Gericht gebracht

Nürnberg - Im Nürnberger Mammutprozess um Betrügereien mit Blockheizkraftwerken sitzt seit Mittwoch auch der bislang flüchtige Ex-Vertriebsleiter der Firma GFE auf der Anklagebank.

Der Manager sei am Morgen in der Nähe von Ulm festgenommen und direkt in den Gerichtssaal gebracht worden, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Das Verfahren gegen die 14 Angeklagten wurde daraufhin noch einmal begonnen. Staatsanwälte verlassen wie schon beim Prozessauftakt am Montag ein zweites Mal die 319-seitige Anklageschrift.

Die 14 Angeklagten sollen ihre Kunden mit dem Verkauf angeblich hochprofitabler Anlagen um mehr als 62 Millionen Euro betrogen haben. Tatsächlich hatte noch nicht einmal ein Prototyp der Blockheizkraftwerke existiert.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Abgeordneten-Prozess: Auch nach zwei Jahren kein Termin
Der Abgeordnete Günther Felbinger wartet weiter auf einen Gerichtstermin. Er soll den Landtag um viel Geld betrogen haben, doch das Landgericht priorisiert andere Fälle …
Abgeordneten-Prozess: Auch nach zwei Jahren kein Termin
Bayern erhöht Ausgaben um 524 Millionen Euro
München – Durch neue Projekte summieren sich die Ausgaben des Freistaats 2018 auf 59,9 Milliarden Euro. Die CSU-Fraktion setzt dabei kleine Nadelstiche gegen die …
Bayern erhöht Ausgaben um 524 Millionen Euro
Fliegerbombe erfolgreich entschärft: Bewohner dürfen zurück
Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am Freitag bei Baggerarbeiten in der Gemeinde Kastenau im Landkreis Rosenheim gefunden. 
Fliegerbombe erfolgreich entschärft: Bewohner dürfen zurück
Mann lädt Frauen zu einer Medikamentenstudie ein - dann vergewaltigt er sie
Jahrelang gewann ein Mann aus Nürnberg mit einer grausamen Masche Frauen und deren Vertrauen für sich - anschließend machte er sie bewusstlos und verging sich an ihnen. 
Mann lädt Frauen zu einer Medikamentenstudie ein - dann vergewaltigt er sie

Kommentare