Blockheizkraftwerk-Prozess: Neustart

Festgenommen - und direkt ins Gericht gebracht

Nürnberg - Im Nürnberger Mammutprozess um Betrügereien mit Blockheizkraftwerken sitzt seit Mittwoch auch der bislang flüchtige Ex-Vertriebsleiter der Firma GFE auf der Anklagebank.

Der Manager sei am Morgen in der Nähe von Ulm festgenommen und direkt in den Gerichtssaal gebracht worden, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Das Verfahren gegen die 14 Angeklagten wurde daraufhin noch einmal begonnen. Staatsanwälte verlassen wie schon beim Prozessauftakt am Montag ein zweites Mal die 319-seitige Anklageschrift.

Die 14 Angeklagten sollen ihre Kunden mit dem Verkauf angeblich hochprofitabler Anlagen um mehr als 62 Millionen Euro betrogen haben. Tatsächlich hatte noch nicht einmal ein Prototyp der Blockheizkraftwerke existiert.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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