+
Eine Batteriefabrik hat am Samstagmorgen fünf Stunden lang gebrannt

1,5 Millionen Euro Schaden

Feuer in Batteriefabrik nach fünf Stunden gelöscht

Klosterlechfeld - Ein Brand in einer Maschinenhalle in Klosterlechfeld im Landkreis Augsburg hat am Samstagmorgen die Feuerwehr für mehr als fünf Stunden auf Trab gehalten.

Wie die Polizei mitteilte, war das Feuer um 4.00 Uhr morgens ausgebrochen und konnte erst gegen 9.30 Uhr gelöscht werden. Das erst im Oktober 2013 bezogene Gebäude wurde komplett zerstört. Den entstandenen Schaden schätzten Polizei und Feuerwehr auf mindestens 1,5 Millionen Euro. Verletzt wurde niemand.

Die Bauweise des Gebäudes erschwerte die Löscharbeiten, darum sei es erforderlich gewesen, eine Wand mit einem Bagger aufzureißen, sagte ein Polizeisprecher. Mehr als 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Wegen starker Rauchentwicklung wurden die Anwohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Da die Maschinenhalle zu einer Akku- und Batterienverarbeitungs-Firma gehört, war zunächst befürchtet worden, dass sich giftige Dämpfe entwickeln könnten. Erste Messungen der Feuerwehr ergaben jedoch Werte im Normalbereich. Der nächstgelegene Ort liegt etwa 4 Kilometer Luftlinie von dem Gelände entfernt. „Die Windrichtung war zum Glück günstig, so dass der Rauch nicht zu einem Wohngebiet, sondern zu einer unbebauten Fläche weiterzog“, sagte ein Polizeisprecher. Die Brandursache war zunächst unklar. Die Polizei vermutete einen technischen Defekt.

dpa

Batteriefabrik in Flammen - Bilder

Batteriefabrik in Flammen - Bilder

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Frost und Feinstaub bleiben in Bayern
München - Brrr! In Bayern bleibt es die kommenden Tage frostig kalt. Auch die hohe Feinstaubbelastung geht nicht zurück. Grund ist eine bestimmte Wetterlage.
Frost und Feinstaub bleiben in Bayern
Schläge mit einer mit Nägeln gespickten Holzlatte
Simbach - Bei einer Schlägerei in einer Asylbewerberunterkunft wurde ein 21-Jähriger lebensgefährlich verletzt. Die Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung.
Schläge mit einer mit Nägeln gespickten Holzlatte
500.000 Euro für stark gefährdete Unke
Freising - Die vor allem in Bayern verbreitete Gelbbauchunke soll gerettet werden. Jetzt hat sich das Umweltministerium eingeschaltet - und gibt eine Finanzspritze.
500.000 Euro für stark gefährdete Unke
Versuchter Mord: Ist die Ehefrau unschuldig?
Landshut - Eine Krankenschwester soll aus Habgier versucht haben, ihren Ehemann zu töten. Der Prozess sollte eigentlich dem Ende entgegen gehen. Doch es kam anders.
Versuchter Mord: Ist die Ehefrau unschuldig?

Kommentare