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Franz Abfalter steht neben einem Feuerwehrmann und blickt auf die verkohlten Überreste seines Anbaus.

Besitzer vermutet Brandstiftung

Feuer in Wohnhaus: Vögel verbennen qualvoll

Eching - Bei einem Feuer auf dem Grundstück eines Tierliebhabers sind zahlreiche Vögel in den Flammen qualvoll verendet. Der Besitzer vermutet, dass es sich um Brandstiftung handelt und kann das auch begründen.

Auf dem Grundstück von Franz Abfalter hat es bereits im Oktober gebrannt. Damals sei der Schaden mit einer halben Million Euro beziffert worden, berichtet der Rentner. Da am heutigen Mittwoch - sechs Wochen nach dem ersten Brand - erneut ein Feuer ausgebrochen ist, vermutet Abfalter nun Brandstiftung.

Mehrere Feuerwehren mussten am Vormittag anrücken, um der Flammen, die von einem Holzanbau ausgingen, Herr zu werden. Zwei Einsatzkräfte wurden dabei leicht verletzt. Obwohl das Feuer nach Angaben der Polizei recht rasch gelöscht werden konnte, wurde auch die Doppelhaushälfte auf dem insgesamt 1400 Quadratmeter großen Grundstück in Mitleidenschaft gezogen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 150.000 Euro.

Feuer in Wohnhaus: Vögel verbennen qualvoll

Feuer in Wohnhaus: Vögel verbennen qualvoll

Außerdem fielen auch zahlreiche Vögel des Tierliebhabers Abfalter den Flammen zum Opfer. In mehreren Ställen und Volieren hielt er rund 150 Vögel, darunter Sittiche, Fasane, Tauben, Enten, Papageien und Hühner. Manche konnten fliehen und sind entflogen. Doch viele von ihnen verbrannten qualvoll.

Gegenüber einem Filmteam des Fernsehsenders SAT1 berichtete Abfalter von Nachbarschaftsstreitigkeiten und äußerte den Verdacht, dass es Leute gebe, die ihn wohl gerne weghaben wollen. Er geht deshalb von Brandstiftung aus. Die Polizei kann dies jedoch nicht bestätigen. Zum jetztigen Zeitpunkt sei die Brandursache noch ungeklärt, da der Brandort nicht betreten werden kann. Die Kripo Landsuth habe jedoch die Ermittlungen übernommen.

mm

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