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Der Vollbrand einer Fischerhütte auf der zweitgrößten Insel im Chiemsee, der Fraueninsel, löste am Sonntagvormittag einen Feuerwehr- und Rettungseinsatz aus

Fischerhütte ausgebrannt

Drei Verletzte bei Feuer auf der Fraueninsel

Frauenchiemsee - Der Vollbrand einer Fischerhütte auf der zweitgrößten Insel im Chiemsee, der Fraueninsel, löste am Sonntagvormittag einen Feuerwehr- und Rettungseinsatz aus.

Eine Person wurde brandbedingt mittelschwer verletzt. Zwei weitere Familienmitglieder erlitten leichtere Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 50.000 Euro.

Bilder: Fischerhütte auf der Fraueninsel in Flammen

Der Brand der Fischerhütte auf der Ostseite der Fraueninsel wurde gegen 11 Uhr von der geschädigten Familie an die ELS und von dort der Polizeieinsatzzentrale gemeldet. 30 Kräfte der Feuerwehr Frauenchiemsee bekämpften zunächst das Feuer, bevor sie durch die alarmierten Wehren aus Prien, Gstadt und Breitbrunn, die mittels Fähren übersetzten, unterstützt wurden.

Die rund 10 mal 8 Meter große, hölzerne Fischerhütte stand beim Eintreffen der Wehren bereits in Vollbrand. Kurz nach Mittag hatten die Wehren das Feuer gelöscht. In der ausgebrannten Hütte befand sich nahezu die gesamte Fischereiausrüstung der betroffenen Familie, eine Werkstatt mit Treibstofflager sowie zwei Außerbordmotoren.

Nach ersten Erkenntnissen entstand das Feuer kurz vor 11 Uhr, als der 19-jährige Sohn in dem als Werkstatt genutzten hinteren Teil der Fischerhütte Treibstoff umfüllte. Beim Versuch, den Brand selbst zu bekämpfen, erlitt der 19-Jährige eine Rauchgasvergiftung. Er wurde vor Ort behandelt, vom Rettungsdienst in die Klinik Prien eingeliefert und dort stationär zur Beobachtung aufgenommen. Ebenfalls ärztlich versorgt werden musste die 76-jährige Großmutter wegen einer auftretenden Kreislaufschwäche und der 49-jährige Vater wegen des Verdachts einer leichten Rauchgasvergiftung.

Wie es zum Brand kommen konnte, untersuchen Beamte der Kripo Rosenheim.

Am Einsatz beteiligt waren zudem zwei Rettungswagen mit sechs BRK Kräften, ein Notarzt, die Wasserwachten aus Bernau und Prien, die DLRG sowie die Wasserschutzpolizei Prien.

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