Insgesamt sechs Menschen verletzt

Schwere Brände in Oberfranken und Oberpfalz

Burgkunstadt/Furth - Im Landkreis Cham hat am Sonntag ein Bauernhof gebrannt. Dabei wurden vier Menschen verletzt. Im Landkreis Lichtenfels ist in einem Mehrfamilienhaus ein Feuer ausgebrochen. Auch hier wurden mehrere Personen verletzt.

Beim Brand eines Bauernhofes im oberpfälzischen Furth (Landkreis Cham) sind am Sonntag vier Menschen leicht verletzt worden. Etwa hundert Rinder mussten aus dem brennenden Stall ins Freie gebracht werden, berichtete die Polizei am Sonntag. „Voraussichtlich muss ein Großteil der Tiere notgeschlachtet werden“, sagte ein Sprecher. Der Brand habe einen Schaden in Millionenhöhe verursacht.

Das Feuer sei am Nachmittag aus zunächst unbekannter Ursache ausgebrochen, teilten die Beamten mit. Der Stall stand lichterloh in Flammen. Die Löscharbeiten sowie die Bergung gestalteten sich äußerst schwierig. Zwei Feuerwehrmänner wurden leicht verletzt. Bei ersten Löschversuchen hätten sich zudem der Seniorchef des Bauernhofes und dessen Frau leicht verletzt. Eine weitere Stallung mit etwa 60 Rindern und ein angrenzendes Wohnhaus blieben von dem Feuer verschont. Zunächst hatte es so ausgesehen, als ob das Feuer auch auf diese Gebäude übergreift. Die Brandursache war zunächst nicht bekannt. Die Kriminalpolizei Regensburg ermittelt.

Brand in Mehrfamilienhaus: Zwei Verletzte

Beim Brand eines Mehrfamilienhauses im oberfränkischen Burgkunstadt (Landkreis Lichtenfels) sind am Sonntag zwei Menschen verletzt worden. In der brennenden Dachgeschosswohnung erlitt ein 28-jähriger Bewohner eine starke Rauchvergiftung, wie die Polizei berichtete. Ein 24-jähriger Bewohner half dem Mann, nach draußen zu gelangen. Der 24-jährige Retter wurde leicht verletzt. Die anderen Hausbewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Sie kamen mit dem Schrecken davon. Die Polizei schätzte den Schaden auf etwa 50.000 Euro. Die Brandursache war zunächst unklar.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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