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Bei dem Brand in der Straubinger Altstadt entstand ein Schaden in Millionenhöhe.

Feuer in Straubing: Polizei vermutet Brandstiftung

Straubing - Ein Feuer in der Altstadt von Straubing hat am frühen Mittwochmorgen einen Millionenschaden angerichtet. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Millionenschaden bei Brand in Straubinger Altstadt

Rund 100 Feuerwehrleute brauchten bis zum Vormittag, um die Flammen in dem vierstöckigen Mehrfamilienhaus in den Griff zu bekommen. Die 22 Bewohner konnten sich nach Polizeiangaben rechtzeitig ins Freie retten. Eine pflegebedürftige Frau wurde vorsorglich in ein Seniorenheim gebracht. Das Gebäude gilt nun als einsturzgefährdet. Die obdachlosen Hausbewohner kamen zunächst bei Verwandten und Bekannten unter.

Gegen 3 Uhr Früh war das Dachgeschoss in Brand geraten. Erste Vernehmungen ergaben, dass zuvor eine Mülltonne im Innenhof gebrannt hatte. Wenig später gab es auch an einer völlig anderen Stelle ein Feuer, daher vermutet die Polizei Brandstiftung.

Zwei Feuerwehrleute, die sich zufällig in einer Gaststätte gegenüber aufhielten, entdeckten den Dachstuhlbrand und alarmierten die Bewohner. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Löschzügen und drei große Drehleitern an. Bis zum Mittag mussten immer wieder Glutnester gelöscht werden. Zur medizinischen Betreuung der Betroffenen waren gut 40 Helfer im Einsatz.

Eine größere Katastrophe in der Innenstadt von Straubing habe man verhindern können, teilte die Polizei mit. Die Flammen griffen nicht auf benachbarte Häuser über. Den Schaden an dem betroffenen Gebäude schätzen die Ermittler auf eine Million Euro. Der Dachstuhl stürzte teilweise ein. Herabstürzende Teile beschädigten zwei Autos, die auf der Straße geparkt waren.

dpa

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