Video zeichnet Vorfall auf

Feuerwehrmann in Augsburg von Jugendlichen getötet - Staatsanwaltschaft kündigt Mitteilung an

In Augsburg ist ein Feuerwehrmann (49) von Jugendlichen getötet worden. Die Verdächtigen sitzen in Haft. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft eine Mitteilung angekündigt.

  • In Augsburg wurde am ein Feuerwehrmann bei einem Streit getötet.
  • Mittlerweile sind alle Tatverdächtigen verhaftet.
  • Die Staatsanwaltschaft kündigte eine neue Mitteilung an.

Update vom 18. Dezember: Nach dem gewaltsamen Tod eines Feuerwehrmannes in Augsburg wurden sieben Verdächtige verhaftet. Auf Nachfrage von Merkur.de wollte sich der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft nicht äußern, er kündigte jedoch eine Pressemitteilung an. Dabei soll es unter anderem auch um die Haftbeschwerden mehrerer Tatverdächtiger gehen. Lesen Sie alle weiteren News zum getöteten Feuerwehrmann in Augsburg in unserem neuen Newsticker.

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Feuerwehrmann in Augsburg getötet: Haftbeschwerde mehrerer Tatverdächtiger

Update vom 17. Dezember, 14.31 Uhr: Aktuell prüft das Amtsgericht Augsburg die Haftbeschwerden mehrerer Tatverdächtiger im Zusammenhang mit der tödlichen Attacke auf einen Feuerwehrmann. 

Der Anwalt des Hauptverdächtigen hat inzwischen das Überwachungsvideo gesehen und bekräftigte gegenüber Focus.de: „Es ist schwer vorstellbar, dass die Vorwürfe haltbar sind“. Strafverteidiger Marco Müller vertritt den Hauptverdächtigen Halid. S. Eine Tatbeteiligung des 17-Jährigen hat Müller nie bestritten. Er bezweifelte jedoch, wie die Tat rechtlich zu bewerten ist. Die Staatsanwaltschaft geht von Totschlag aus. 

Müller kündigte gegenübe Focus.de an, dass er auch für seinen Mandanten Haftbeschwerde einlegen werde. Matthias Nickolai, Sprecher der Augsburger Staatsanwaltschaft, wollte sich dazu nicht äußern. „Zu von Verteidigern vorgebrachten Details aus einem laufenden Verfahren werden wir uns grundsätzlich nicht äußern“, sagte Nickolai zu Focus.de

Ein Screenshot aus dem Dash-Cam-Video, das der Redaktion vorliegt. Es zeigt die Situation in Augsburg kurz vor dem Schlag.

20 Jugendliche haben in der Düsseldorfer Altstadt randaliert und im Anschluss die eintreffenden Polizisten angegangen. Auch „Verstärkung“ organisierten sie sich.

Feuerwehrmann in Augsburg getötet: Welle der Hilfsbereitschaft für Familie

Update vom 17. Dezember, 10.09 Uhr: Der Tod von Feuerwehrmann Roland S. hat für Entsetzen gesorgt. Er starb durch einen Faustschlag - nach einer Auseinandersetzung mit Jugendlichen. Das Schicksal des 49-Jährigen hat eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst.

Drei Spendenkonten wurden mittlerweile eingerichtet. Auch der Flughafenverein München hat ein Unterstützungskonto für die Familie eingerichtet. Das berichtet die Bild. „Die Resonanz ist überwältigend“, sagte Thomas Bihler, Flughafen-Vereinsvorsitzender, der Zeitung. Mehr als 10.000 Euro sind laut Bild mittlerweile auf dem Konto eingegangen.

Feuerwehrmann in Augsburg getötet: Nähere Informationen zu Tatverdächtigen

Update vom 16. Dezember, 9.20 Uhr: Über zwei der insgesamt sieben Tatverdächtigen, die in unterschiedlichen Gefängnissen untergebracht sind, sind nun laut Bild-Zeitung nähere Informationen bekannt. Bei den beiden mutmaßlichen Haupttätern handelt es sich um zwei 17-Jährige, die aus dem Stadtteil Oberhausen in Augsburg kommen. Einer der beiden Tatverdächtigen soll die deutsche, die türkische und die libanesische Staatsbürgerschaft besitzen. Der andere mutmaßliche Haupttäter besitzt Bild-Informationen zufolge die italienische Staatsbürgerschaft. 

Wie die Bild weiter berichtet, habe die Gruppe, die aus sieben Jugendlichen bestand, am Tatabend herumgegrölt. Der Feuerwehrmann, der bei der Auseinandersetzung ums Leben kam, soll die Jugendlichen deshalb ermahnt haben. Einer der beiden 17-Jährigen soll ihn anschließend mit einen Faustschlag gegen den Kopf getötet haben. 

Feuerwehrmann in Augsburg erschlagen: Verdächtige in getrennter Haft

Update vom 14. Dezember, 17.25 Uhr: Nach der tödlichen Auseinandersetzung, bei der in Augsburg ein Feuerwehrmann ums Leben kam, sind mittlerweile sieben Verdächtige in Untersuchungshaft. Diese sind im Alter zwischen 17 und 20 Jahren. Wie die Bild-Zeitung nun berichtet hat die Polizei alle Verdächtigen in unterschiedlichen Gefängnissen untergebracht. 

Bis nach München und Nürnberg sollen die mutmaßlichen Beteiligten verlegt worden sein. Mit dieser Maßnahme wolle man verhindern, dass die Verdächtigen sich bezüglich ihrer Aussagen untereinander absprechen können, so Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai zu dem Blatt.

Trauerfeier für getöteten Feuerwehrmann

Feuerwehrmann in Augsburg erschlagen: Bewegender Trauergottesdienst

Update vom 14. Dezember, 15.19 Uhr: Bei einem sehr emotionalen und ergreifenden Gottesdienst nahmen am Samstag hunderte Menschen Abschied von dem in Augsburg totgeschlagenen Feuerwehrmann. Zum Gottesdienst im Augsburger Vorort Neusäß, wo das Opfer lebte, kamen auch zahlreiche Einsatzkräfte von mehreren Feuerwehren. Rund um den Altar standen bei der Trauerfeier etliche Flaggen von Wehren aus der Region.

Die Feuerwehr-Kameraden kamen in dunkelblauen Ausgehuniformen und erwiesen dem 49-Jährigen in voller Einsatzmontur die letzte Ehre. Besonders bewegend war auch, dass neben einem Porträtbild vor dem Altar der Helm des Verstorbenen gelegt wurde, wie die Augsburger Allgemeine berichtet. „Der Helm trägt Gebrauchsspuren von seinem Einsatz für andere“, zitiert das Blatt den Augsburger OB Kurt Gribl.

Feuerwehrmann bei Prügel-Attacke in Augsburg getötet - bewegende Momente bei Trauerfeier

Update vom 14. Dezember, 12.02 Uhr: Hunderte Menschen haben am Samstagvormittag von dem bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung in Augsburg getöteten 49-Jährigen Abschied genommen. Zum Gottesdienst im Augsburger Vorort Neusäß, wo das Opfer lebte, kamen auch zahlreiche Einsatzkräfte von mehreren Feuerwehren. Der Familienvater war seit 1991 bei der Berufsfeuerwehr in Augsburg beschäftigt gewesen. Rund um den Altar standen bei der Trauerfeier etliche Flaggen von Wehren aus der Region.

Der Pfarrer erinnerte bei dem katholischen Trauergottesdienst an das Zitat „Einer trage des anderen Last“ des Apostels Paulus aus dem Galaterbrief. Dies habe auch der 49-Jährige gelebt. Er habe in vielen Situationen geholfen und sei zur Stelle gewesen. In Notsituationen habe er Menschen beigestanden, sagte der Priester.

Feuerwehrmann bei Prügel-Attacke in Augsburg getötet - so sollen Verdächtige an Absprachen gehindert werden

Update vom 14. Dezember, 9.09 Uhr: Alle sieben Tatverdächtigen befinden sich nach der tödlichen Prügel-Attacke von Augsburg in Untersuchungshaft - allerdings in verschiedenen Justizvollzugsanstalten. Wie Bild berichtet, seien die sieben jungen Männer  in Ansbach, München, Kempten, Memmingen, Weiden, Nürnberg und Neuburg-Herrenwörth untergebracht.

„In Verfahren, die sich gegen mehrere Beschuldigte richten und U-Haft vollzogen wird, werden diese aus Trennungsgründen regelmäßig in verschiedenen Vollzugsanstalten untergebracht“, erklärt Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai diesbezüglich. Das diene vor allem dazu, um Absprachen bezüglich des Tatablaufs zu verhindern.

Jugendliche töten einen Feuerwehrmann in Augsburg: Dash-Cam-Video zeigt schlimme Attacke

Update von 10.44 Uhr: Das Dashcam-Video zeigt gut 15 Sekunden lang eine Männergruppe, dann eine Rangelei und schließlich wie der Feuerwehrmann zu Boden geht. Das Video, auf dem die tödliche Attacke zu sehen ist, zeigt Merkur.de aus Pietätsgründen nicht. Ein Screenshot zeigt die Situation am Augsburger Königsplatz vor dem Schlag.

Ein Screenshot aus dem Dash-Cam-Video, das der Redaktion vorliegt. Es zeigt die Situation in Augsburg kurz vor dem Schlag.

Nach tödlicher Attacke auf Feuerwehrmann: Mittätern wird Totschlag vorgeworfen

Update vom 12. Dezember, 9.52 Uhr: Noch immer wird über die Frage, was am 6. Dezember am Augsburger Königsplatz passierte, hitzig diskutiert. Das Dashcam-Video, das der Polizei vorliegt, zeigt gut 15 Sekunden lang eine Männergruppe, dann eine Rangelei und schließlich wie der Feuerwehrmann zu Boden geht. Das Video hat wohl nur eine dürftige Qualität.

Den mutmaßlichen Mittätern wird Beihilfe zum Totschlag vorgeworfen. Ihre Anwälte halten diesen Vorwurf nach Betrachten der Videoaufnahmen für fragwürdig, wie die Augsburger Allgemeine weiter berichtet. Ein Strafrechtsexperte pflichtet dem im Spiegel bei: „Wie es in Augsburg am 6. Dezember war, weiß man natürlich nicht. Die bisher bekannten äußeren Umstände lassen es nach der Lebenserfahrung allerdings wenig wahrscheinlich erscheinen, dass der zuschlagende Jugendliche im Moment seines (einen) Schlags den Tod des Opfers beabsichtigte oder ‚billigend in Kauf nahm‘.“ 

Nach Tod von Feuerwehrmann in Augsburg: Dashcam-Video ausgewertet

Update von 17.09 Uhr: Bei den Ermittlungen nach der tödlichen Attacke auf einen 49-Jährigen in Augsburg hat die Kripo auch eine sogenannte Dashcam ausgewertet. Diese Frontscheibenkamera aus einem Taxi soll die Tat aufgezeichnet haben. Es seien sämtliche Videos, auch die Fahrzeugkamera eines Taxis, ausgewertet worden, sagte Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai. 

Darauf stützten sich die bisherigen Haftbefehle, die eine Jugendermittlungsrichterin erlassen habe. „Ein einzelnes Video ist nur ein Ausschnitt und zeigt nicht unbedingt alles“, sagte er. 

Augsburg-Totschlag: Rechtsanwalt hat Zweifel

Rechtsanwalt Michael Menzel, der einen der mutmaßlichen Mittäter vertritt, meinte hingegen, es gebe „starke Zweifel“ an dem Vorwurf der Beihilfe zum Totschlag. Auf dem Taxi-Video sei nicht erkennbar, dass das Opfer von den Jugendlichen umzingelt worden sei, wie dies bislang dargestellt worden sei. Es sei zu sehen, dass es Schubsereien zwischen den Beteiligten gegeben habe.

Ähnlich äußerte sich Verteidiger Klaus Rödl, der einen weiteren Beschuldigten verteidigt. Die rechtliche Einschätzung bezüglich der Beihilfe müsse möglicherweise überdacht werden, sagte er. Beide Anwälte sehen aber auf dem Video keinen Hinweis darauf, dass der Schlag auf das Opfer als Notwehr beziehungsweise Nothilfe nach einem Gerangel gerechtfertigt werden könnte.

Feuerwehrmann auf Augsburger Königsplatz totgeschlagen - Bewegende Traueranzeige

Update von 14.40 Uhr: Der brutale und plötzliche Tod des 49-jährigen Feuerwehrmanns in Augsburg berührt die Menschen in ganz Deutschland. Nun wurden drei Todesanzeigen veröffentlicht. Darin bekunden die Stadt Augsburg und die Berufsfeuerwehr ihre Anteilnahme an dem Tod. Seine Kameraden der Feuerwehr schreiben: „Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.“ Weiter heißt es: „Die Kolleginnen und Kollegen sowie die Pensionisten des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz nehmen Abschied.“ Auch die Familie hat eine berührende Traueranzeige geschalten. 

Augsburg: Feuerwehrmann in Schlägerei zu Tode gekommen

Update vom 11. Dezember, 09.40 Uhr: Noch immer ist der Tathergang auf dem Augsburger Königsplatz, bei dem ein 49-jähriger Feuerwehrmann ums Leben kam, nicht geklärt. Die Anwälte der verdächtigen Jugendlichen äußerten sich nun gegenüber focus.de und berichteten darüber, wie ihre Klienten den Ablauf erlebt hätten.

So hätten die Jugendlichen zuvor gemeinsam Alkohol getrunken und seien dann auf dem Weg in die Innenstadt gewesen, um feiern zu gehen. Auf dem Königsplatz hätten sie dann gepöbelt und seien von dem Feuerwehrmann aufgefordert worden ruhig zu sein. Den Angaben eines der Anwälte zufolge liefen die Jugendlichen dabei zunächst nicht als geschlossene Gruppe umher, sondern in kleineren Gruppen.

Ein 17-Jähriger soll für den tödlichen Schlag gegen den Feuerwehrmann verantwortlich sein. Bei dem anschließenden Angriff auf seinen Begleiter, sollen dann alle sieben Jugendlichen beteiligt gewesen sein. So der Anwalt eines der Beteiligten, der offenbar zugibt „wohl auch an Schlägen“ beteiligt gewesen zu sein. Der Begleiter des Feuerwehrmannes sei von der Gruppe mit Fäusten, nicht aber mit Tritten angegriffen worden, so die Aussage weiter.

Anwalt äußert Zweifel am Tathergang am Augsburger Königsplatz

Ein dritter Anwalt eines dritten Beteiligten äußerte gegenüber dem Blatt zudem Zweifel am Tathergang, der bislang im Haftbefehl gegen seinen Mandanten steht. Darin hieße es, dass alle Jugendlichen an den Attacken sowohl gegen den 49-jährigen Feuerwehrmann, als auch gegen seinen Begleiter beteiligt gewesen seien. „Die Videoaufnahmen werden aber hoffentlich zeigen, wie es genau war“, so der Anwalt.

Allerdings gibt es auch gegenläufige Zeugenaussagen: So teilte ein anderer Anwalt focus.de mit, dass sein Mandant nicht an einer körperlichen Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein will. Das widerspricht der Aussage des anderen Jugendlichen.

Feuerwehrmann in Augsburg von Jugendlichen totgeschlagen - Video soll neue Details zeigen

Update von 22.25 Uhr: Nach und nach kommen immer mehr Details zu dem Vorfall ans Licht, bei dem am Freitag ein Feuerwehrmann in Augsburg sein Leben verlor. Der 49-Jährige war demnach privat mit seiner Frau und einem befreundeten Paar auf einem Christkindlesmarkt. Kurz vor 23 Uhr verließen sie diesen und gingen über den Königsplatz. Dabei gingen die beiden Frauen voraus, die Männer hinterher, als sie eine Gruppe von sieben Jugendlichen passierten. Das berichtet nun Focus.de. Nachdem die Männer schon an den Jugendlichen vorbei waren, drehten sie sich demnach um und ermahnten diese, ruhiger zu sein.

Die Jugendlichen wiederum sollen grölend auf dem Königsplatz gefeiert haben und sollen sich auch von einer ersten Ermahnung nicht beirren haben lassen, so ein Zeuge gegenüber der Bild. Ein Anwalt eines der Beschuldigten sagte Focus, dass die Jugendlichen zuvor gemeinsam Alkohol getrunken hätten und sich dann zum Feiern in Richtung Innenstadt bewegt hätten. Nach der Ermahnung durch den Feuerwehrmann soll es zu einem Handgemenge gekommen sein.

Die Augsburger Allgemeine berichtet unterdessen von einem Video, das dieses Gemenge aufgezeichnet haben soll. Der Clip soll von einer Frontscheibenkamera eines Taxis aufgezeichnet worden sein. Darauf sei zu sehen, dass es zunächst ein kurzes Handgemenge zwischen dem mutmaßlichen späteren Opfer und mehreren Jugendlichen gab. Dabei soll auch der 49-Jährige einen der Beteiligten weggeschubst haben. Allerdings sei in dem Video nicht zu erkennen, von wem der erste Schubser ausging, heißt es. Der Clip soll auch den Schlag mitgeschnitten haben, nachdem der Feuerwehrmann zu Boden geht und reglos liegen bleibt.

Toter nach Auseinandersetzung in Augsburg

Feuerwehrmann von Jugendlichen erschlagen: Freund des mutmaßlichen Täters erhebt Vorwürfe

Update von 16.01 Uhr: Michael Schwalb, Präsident des Polizeipräsidiums Schwaben-Nord, hat gegenüber dem Bayerischen Rundfunk (BR) erklärt, warum es nach dem tödlichen Angriff auf einen Feuerwehrmann in Augsburg keine Öffentlichkeitsfahndung gegeben hat. Demnach seien die Bilder der Überwachungskameras so gut gewesen, dass die Beamten sich sicher waren, die Täter durch gezielte Befragungsmaßnahmen identifizieren und auch festnehmen zu können. Alle sieben Verdächtigen konnten so ermittelt werden.

Schwalb äußerte sich auch erneut zu den Anfeindungen, die die Polizei im Netz hinnehmen musste. „Wir haben bei der Polizei Profis am Werk“, betonte er und verwies gegenüber dem BR auf eine Aufklärungsquote von 100 Prozent. Außerdem habe eine Öffentlichkeitsfahndung auch diverse Nachteile, „zum Beispiel, dass die Täter vorgewarnt werden oder dass Beweismittel verschwinden“. Zur Forderung nach mehr Polizeipräsenz in den Innenstädten wollte sich Schwalb nicht groß äußern, fügte beim BR jedoch an: „Ich wäre aber auch ein schlechter Polizeipräsident, wenn ich nicht sagen würde, dass ich jedes zusätzliche Personal nehme, das ich zusätzlich bekomme“.

Nach Gewalttat in Augsburg: Innenminister Joachim Herrmann äußert sich

Update von 12.18 Uhr: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat sich auf einer Pressekonferenz zu den Gewalttaten in München und Augsburg geäußert: „Wir haben es in Augsburg mit einer Schlägerei zu tun, mit tätlichen Angriffen auf Passanten aus einer verbalen Streitigkeit heraus“, wohl wegen Nichtigkeiten, wie er weiter sagte. 

Über die schnellen Festnahmen sagte Herrmann: „Es ist schlimm genug, dass diese Gewalttat stattgefunden hat“. Deshalb sei es umso wichtiger gewesen, die sieben Verdächtigen schnell zu fassen. Er kündigte außerdem den Ausbau der Videoüberwachung an, sagte jedoch: „Es ist klar, dass wir nicht beabsichtigen, dass an jeder Ecke in Bayern Videokameras stehen.“

Herrmann sagte weiter: „Wir werden alles dafür tun, unsere Innenstädte sicherer zu machen“, es werde mehr Polizeipräsenz geben - auch auf Bayerns Weihnachtsmärkten. Herrmann fügte allerdings hinzu, dass die Gesamtkriminalität weiter rückläufig sei. Man werde sich beraten, welche Konsequenzen aus den Fällen in München und Augsburg zu ziehen seien.

Feuerwehrmann stirbt in Augsburg: Freund des Haupttäters äußert sich

Update vom 10. Dezember 2019, 7.34 Uhr: Nach dem tödlichen Streit in Augsburg spricht nun ein Freund des mutmaßlichen Haupttäters. Wie der Mann im Gespräch mit RTL erklärt, sei der Tatverdächtige eher ein Mensch, der Konflikte scheue. „Halid ist ein sehr netter Mensch, ein herzlicher Mensch. Er nimmt jeden gerne auf, wenn es jemanden schlecht geht“, erklärt der Mann, der lieber anonym bleiben möchte. 

Demnach könne sich der Freund nicht erklären, wie es zu der Auseinandersetzung gekommen sein könnte. „Ich kenne ihn komplett anders“, erklärt der junge Mann in dem Interview. Im weiteren Verlauf beklagt sich der Freund des mutmaßlichen Täters dann sogar über die Reaktionen nach dem Angriff in Augsburg: „Er wurde im Internet ziemlich als Psycho dargestellt. Das finde ich etwas respektlos. Er wollte das glaube ich nicht. Das war ein Unfall.“ 

Ein Freund des mutmaßlichen Täters im Interview. Er möchte anonym bleiben. 

Augsburg: Feuerwehrmann plötzlich von Jugendlichen umringt - Passant schildert Details

Update vom 9. Dezember 2019, 21.54 Uhr: Bernd Gewinnholzer, 46, hat bei der tödlichen Attacke von Augsburg alles hautnah mitbekommen: Am Freitagabend saß er im McDonald’s am Königsplatz in Augsburg. Erst wusste der 46-Jährigen nach eigenen Angaben gar nicht recht, was los war. Polizeiautos rasen in die Innenstadt, Rettungskräfte kommen, Polizisten riegeln den Bereich zwischen McDonald’s und der Deutsche-Bank-Filiale auf der anderen Straßenseite weiträumig ab, so erzählt er es. 

„Dann hat man einen lauten Schrei gehört“, sagt Gewinnholzer, der gleich ums Eck wohnt. „Es war die Frau des Verstorbenen.“ Die Frau des 49-jährigen Augsburger Feuerwehrmanns, der Freitagnacht infolge einer Prügelattacke verstarb, noch bevor er das Krankenhaus erreichte. Es ist ein Verbrechen, das Augsburg und das ganze Land erschüttert.

Gewinnholzer kommt auch an den folgenden Tagen immer wieder an die Unglücksstelle. Die Tat wühlt ihn auf. Montagfrüh deutet er Richtung Tatort und sagt: „Es regt mich auf, wenn ein Deutscher so etwas macht, und es regt mich auf, wenn ein Ausländer so etwas macht.“

Augsburg: Tödliche Attacke auf Feuerwehrmann - erste Rufe nach Konsequenzen

Update von 19.12 Uhr: Der tödliche Angriff auf einen Feuerwehrmann in Augsburg zieht erste politische Debatten nach sich: Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sprach sich am Montag für mehr Videoüberwachung aus. „Sie steigert das Entdeckungsrisiko für Täter. Sie wirkt dann präventiv, wenn mutmaßliche Täter auch wissen, dass sie nicht nur auf Video gespeichert werden, sondern Einsatzkräfte schnell vor Ort sind“, sagte der niedersächsische GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff der Neuen Osnabrücker Zeitung. Allerdings müsse die Überwachung eine Ausnahme und auf zentrale Plätze beschränkt bleiben.

Bei der Fahndung in Augsburg half die Videoüberwachung, die die Polizei im Dezember 2018 am Augsburger Königsplatz installiert hatte. „Das zeigt, dass die Videoüberwachung an der Stelle ein ganz wichtiges Mittel ist, um Straftäter zu verfolgen“, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

In einem Kommentar fordert der Chefredakteur des Münchner Merkur*, Georg Anastasiadis, unterdessen ein „robusteres“ Auftreten des Staates.

Update von 16.57 Uhr: Nach der tödlichen Attacke auf einen 49-jährigen Feuerwehrmann sitzen alle sieben Tatverdächtigen in Untersuchungshaft. Die Verdächtigen sind zwischen 17 und 19 Jahre alt.

Worum es bei dem Streit ging und was genau zu dem Angriff geführt hat, sagten die Ermittler zunächst nicht. Der 49-Jährige habe sich aber „regelkonform“ verhalten.

Nach Tod von Feuerwehrmann in Augsburg: Polizei nennt auf Pressekonferenz schockierende Details

Update von 15.30 Uhr: Die Pressekonferenz der Polizei ist beendet. Die Ermittler teilten mit, dass der Feuerwehrmann durch einen unvermittelten Schlag von der Seite getötet wurde. Der Hauptverdächtige sei libanesischer Herkunft, die anderen sechs Verdächtigen haben die deutsche Staatsangehörigkeit. Einige der Festgenommenen seien polizeibekannt. Auch der Hauptverdächtige der tödlichen Attacke sei in den vergangenen Jahren schon mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten. Es seien jugendtypische Delikte gewesen, unter anderem auch Körperverletzung, sagte Gerhard Zintl, Leiter der Kriminalpolizei.

Für die Ermittlungen wurden auch Jugendbeamte hinzugezogen, die sich in der Szene gut auskennen. Einen wichtigen Hinweis auf die möglichen Täter bekamen die Ermittler in der Nacht auf Sonntag. Die Beamte seien in Clubs unterwegs gewesen und hätten dort auch einen Hinweis erhalten, der sich als sehr vielversprechend und richtig herausgestellt habe, sagte Gerhard Zintl.

Polizei gibt Pressekonferenz: Schlag gegen Feuerwehrmann kam unvermittelt von der Seite

Gegen alle Verdächtigen wurde bereits Haftbefehl erlassen. Gegen den Hauptverdächtigen werde wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Den übrigen sechs werde Beihilfe zum Totschlag und gemeinschaftlich begangene Körperverletzung vorgeworfen.

Videoaufnahmen wurden ausgewertet. Beide Ehefrauen seien demnach vorausgegangen, die Ehemänner hinterher. Aus Gründen, die von der Polizei noch nicht geklärt werden konnten, hat sich das spätere Opfer umgedreht und ging auf die Gruppe zu. „Dann war er plötzlich umringt von diesen sieben Männern“, sagte Gerhard Zintl, Leiter der Kriminalpolizei. Es gab einen Schlag und der Mann ging zu Boden. Dann wurde auch der zweite Mann attackiert. Der Ablauf dauerte nur wenige Sekunden.

Pressekonferenz in Augsburg nach dem Todesdrama.

Die erste Streife sei bereits eine Minute nach dem Notruf vor Ort gewesen. Die Beamten hätten versucht, den 49 Jahre alten Mann zu reanimieren, „leider erfolglos“, sagte derAugsburger Polizeipräsident Michael Schwald.

„Die Ermittlungen laufen noch“, sagt Rolf Werlitz, der Leiter der Staatsanwaltschaft Augsburg. Die Ermittlungen seien noch nicht vollständig abgeschlossen, auch wenn die Tatverdächtigen verhaftet wurden. Zeugenaussagen müssen noch ausgewertet werden.

Nach Tod von Feuerwehrmann in Augsburg: Ermittler geben Pressekonferenz

Update von 15.01 Uhr: Aktuell teilt die Polizei ihre Erkenntnisse auf einer Pressekonferenz mit.

Update von 12.25 Uhr: Am Freitagabend (6. Dezember) starb Feuerwehrmann Roland S. nach einer Auseinandersetzung mit einer Gruppe junger Männer. Nach der Tat wertete die Polizei 15 Videokameras aus, die am Tatort aufgestellt sind. Das berichtet die Bild (Artikel hinter Bezahlschranke). Die Ermittlungen führten zum Erfolg. Noch am Sonntag konnten der mutmaßliche Haupttäter und ein weiterer Verdächtiger festgenommen werden. Kurz darauf wurden noch weitere fünf Verdächtige gefasst. Einer von ihnen (19) stellte sich zusammen mit seinem Anwalt bei der Polizei, wie die Bild berichtet.

Dessen Anwalt sagte dem Blatt: „Ich vertrete einen 19-Jährigen, der sich am Sonntagnachmittag bei mir gemeldet hat und sagte, er wolle sich der Polizei stellen. Er ist jetzt im Gewahrsam der Behörden, nachdem er seine Aussage gemacht hat. Er ist nicht der Haupttäter. Wir hoffen, dass er nicht dem Haftrichter vorgeführt wird, nachdem mein Mandant ausgesagt hat, er habe nicht geschlagen, er sei dazugekommen.“

Die Zeitung will auch erfahren haben, wie es zu der schrecklichen Tat gekommen ist. Roland S., seine Ehefrau und das befreundete Paar wollten gegen 22.40 nach Hause gehen. Am Königsplatz trafen sie dann auf die Gruppe. Laut eines Zeugen grölten die jungen Männer herum. Roland S. und sein Begleiter ermahnten die Gruppe, nachdem die jungen Männer eine Dose über den Platz gekickt haben sollen. Das berichtet die Bild weiter. Wie das Blatt weiter erfahren haben will, sollen Nichtigkeiten Auslöser der Auseinandersetzung gewesen sein. Demnach sollen Pöbleien vorausgegangen sein, der Streit habe sich hochgeschaukelt. 

Die Gruppe junger Männer soll zusammengewürfelt gewesen sein, es seien keine engen Freunde gewesen.

Die Ehefrauen der beiden Männer mussten die Attacke mit ansehen. Ein Schlag traf Roland S. so stark am Kopf, dass er stürzte und 50 Minuten später im Rettungswagen starb. 

Nach Tod von Feuerwehrmann in Augsburg: Datenschutzbeauftragter warnt vor mehr Videoüberwachung

Update von 12.04 Uhr: Nach der tödlichen Attacke auf einen 49-jährigen Feuerwehrmann in Augsburg hat der bayerische Datenschutzbeauftragte Thomas Petri vor einer Ausweitung der Videoüberwachung gewarnt. Städte dürften nicht mit Kameras zugepflastert werden, sagte Petri der Deutschen Presse-Agentur. 

„Videoüberwachung muss die Ausnahme sein, die gerechtfertigt ist, aus dem Schutzgedanken heraus.“ Petri betonte, dass jede Kamera im öffentlichen Raum eine Grundrechtsverletzung der Bürger sei. „Das muss man ganz klar so sagen.“ Manche Menschen würden die Videoüberwachung tolerieren, andere hätten Bedenken. „Wir haben viele Bürger, die sich über Videoüberwachung beschweren.“

Eine flächendeckende Videoüberwachung sei auch deswegen nicht sinnvoll, da es gar nicht das Personal gebe, um alle Aufnahmen im Blick zu behalten und zu reagieren. In einer Zentrale könnten zwei Mitarbeiter vielleicht 20 Monitore kontrollieren. „Aber die können nicht 100 oder 200 Kameras in den Blick nehmen“, meinte Petri. Die Erfahrung zeige außerdem, dass die Kameras in der Regel keine Straftaten verhinderten.

Der 49-jährige Feuerwehrmann Roland S. war am Freitagabend nach einem Schlag gegen den Kopf gestorben. Am Nachmittag will die Polizei auf einer Pressekonferenz Details nennen.

Nach Angriff auf Feuerwehrmann in Augsburg: Siebter Tatverdächtiger festgenommen

Update von 9.44 Uhr: Nach dem tödlichen Streit in Augsburg ist nun auch der siebte Tatverdächtige verhaftet worden. Das bestätigte das Polizeipräsidium Schwaben-Nord dem Bayerischen Rundfunk.

Update von 9.37 Uhr: Am Montagnachmittag soll es neue Details zum Fall des getöteten Feuerwehrmanns in Augsburg geben. Für 14.30 Uhr haben die Ermittler eine Pressekonferenz angekündigt.

Die Ermittler bestätigten mittlerweile Informationen zu den Nationalitäten der beiden Hauptverdächtigen. Es handelt sich um einen Deutschen, der auch die türkische und die libanesische Staatsbürgerschaft besitzt. Der zweite Verdächtige ist italienischer Staatsbürger.

Nach Tod von Feuerwehrmann: Feuerwehr-Gewerkschaft plant emotionales Gedenken

Update von 9.13 Uhr: „Wir können versuchen, das Geschehene zu verstehen. Doch begreifen werden wir es wohl nie können.“ Das schreibt die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) in einer Pressemitteilung. Nach dem Tod eines Feuerwehrmannes in Augsburg möchte die DFeuG den Familien und Hinterbliebenen sowie den Kollegen der Feuerwehr Augsburg ihr Beileid aussprechen. „Einen Kollegen so plötzlich und auf diese Art zu verlieren, ist schwer zu begreifen und zu verarbeiten.“

Ihre Augsburger Kollegen will die DFeuG unterstützen: „Unser Beruf ist etwas Besonderes, der Zusammenhalt und die Kollegialität sind über die Grenzen unserer Feuer- und Rettungswachen hinaus bekannt. Wir sind in unterschiedlichen Städten tätig, aber uns verbindet der Beruf“, heißt es in dem Schreiben weiter. „Deutschlandweit gibt es viele Kameraden, die in Gedanken bei Euch und den Angehörigen sind“. Gemeinsam wollen sie ein Zeichen der Verbundenheit setzen. 

„Wir können das Geschehene nicht mehr ändern, aber wir können zeigen, dass Rettungskräfte Respekt verdienen und gemeinsam trauern“. Deshalb soll ein letzter Gruß gesendet werden. Am heutigen Montag sollen vor den Rettungs- und Feuerwachen Kerzen entzündet werden.

Nach Tod von Feuerwehrmann in Augsburg: Feuerwehr-Gewerkschaft plant Gedenken

Update vom 9. Dezember 2019, 6.45 Uhr: Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft plant ein bewegendes Gedenken an ihren Kollegen, der bei einem Streit in Augsburg tödlich verletzt worden ist. Am heutigen Montag um 18 Uhr sollen an sämtlichen Rettungs- und Feuerwachen des Landes Kerzen aufgestellt werden.

Gruppe schlägt auf Passanten ein - Feuerwehrmann (49) stirbt - Videoüberwachung liefert Hinweise

Update vom 9. Dezember 2019: Nach dem tödlichen Angriff junger Männer auf einen Passanten in Augsburg will die Polizei am Montag die Öffentlichkeit über weitere Erkenntnisse informieren. Die Ermittler nahmen bis Sonntagabend sechs Verdächtige fest, die mit dem gewaltsamen Tod des Feuerwehrmannes in Verbindung stehen sollen. Unter anderem hatten Videoaufnahmen zu den Verdächtigen geführt. Nach dem Verbrechen sollen Zeugen zufolge insgesamt sieben junge Männer vom Tatort geflohen sein.

Update von 22.15 Uhr: Sie hakten sich ein, schwiegen für eine Minute. Über 100 Feuerwehrleute versammelten sich am Sonntagvormittag am Ort des Verbrechens, dem einer der ihren zum Opfer gefallen ist. Roland S., 49 Jahre alt und Mitglied der Augsburger Berufsfeuerwehr, ist am späten Freitagabend im Streit mit einer Gruppe Jugendlicher am Königsplatz im Herzen der Stadt getötet worden.

Die Nachricht hatte sich unter den Kollegen in Windeseile herumgesprochen. „Sie wollten an der Stelle von ihm Abschied nehmen, wo er getötet wurde“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Kerzen wurden entzündet und Blumen niedergelegt. „Ich selbst wie die Kollegen sind von der Tat emotional sehr angegriffen.“ Gefühle, die viele teilen. Kurt Gribl, Oberbürgermeister von Augsburg, schreibt: „Trauer macht mein Herz schwer. Augsburg ist Schauplatz einer folgenschweren Gewalttat geworden…“ Auch Ministerpräsident Markus Söder kondoliert: „Wir alle sind erschüttert. Unser aller Mitgefühl gebührt den Angehörigen des Feuerwehrmanns.“ 

Feuerwehrmann in Augsburg totgeschlagen: Innenminister Herrmann mit Details zu Ermittlungen

Update von 20.20 Uhr: Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat nach dem tödlichen Angriff in Augsburg die Bedeutung der Videoüberwachung bei den Festnahmen betont. „Die Bilder haben die Arbeit der Polizei deutlich erleichtert“, sagte der CSU-Politiker der Augsburger Allgemeinen.  

Die Videoüberwachung amKönigsplatz, dem zentralen Punkt für öffentliche Verkehrsmittel der Stadt, war im Zuge eines Landesprogramms erst im Dezember 2018 ausgeweitet worden, wie die Zeitung berichtete. Seitdem überwache die Polizei mit 15 Kameras das Areal.

„Wir haben das immer gefordert, und solche Fälle zeigen, dass sich die Forderung als richtig erwiesen hat“, sagte Herrmann weiter. Man wisse auch, dass es für Augenzeugen einer Straftat schwierig sei, Täter genau zu beschreiben, weshalb Videoaufnahmen für die Ermittlungen wichtig seien. Allerdings beschränkte der Minister die Videoüberwachung: „Wir wollen keine totale Überwachung, das gibt es nur in autoritären Staaten“, sagte Herrmann. Entscheidender sei es demnach, bei der Frage anzusetzen, warum es überhaupt zu solchen Gewaltexzessen im öffentlichen Raum komme.

Augsburg/Bayern: Feuerwehrmann totgeschlagen - vier weitere Festnahmen

Update von 18.30 Uhr: Neue Entwicklungen in Augsburg: Mittlerweile wurden insgesamt vier weitere Personen festgenommen. Das teilte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) dem Bayerischen Rundfunk mit. Somit konnten bereits sechs Personen der siebenköpfigen Gruppe festgenommen werden. 

Weiter heißt es, dass die beiden zuerst festgenommenen Personen bereits polizeilich bekannt sind. Beide befinden sich demnach in Polizeiarrest und sollen morgen dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Polizei konnte die Verdächtigen anhand von Videoaufnahmen am Tatort dingfest machen.

Tödlicher Angriff in Augsburg: Feuerwehr München mit emotionalem Post

Update von 17.25 Uhr: Der tödliche Angriff in Augsburg hat weit über die Grenzen der Stadt Entsetzen und Trauer ausgelöst. Auch die Feuerwehr München hat in einem emotionalen Facebook-Post den Angehörigen des Verstorbenen, seiner Familie sowie seinen Freunden und Kollegen der Berufsfeuerwehr Augsburg ihr Mitgefühl ausgesprochen. 

Augsburg: Haupttäter festgenommen - Innenminister Herrmann meldet sich zu Wort

Update von 15.32 Uhr: Der Haupttäter im Fall des getöteten Feuerwehrmannes in Augsburg ist festgenommen worden. Das teilte das bayerische Innenministerium am Sonntag mit. Auch ein Mittäter sei verhaftet worden. Die jungen Männer stehen in dringendem Verdacht, am Freitagabend am Angriff auf den 49-jährigen Feuerwehrmann beteiligt gewesen zu sein.

Bei dem mutmaßlichen Haupttäter handelt es sich nach Angaben des Innenministeriums um einen in Augsburg geborenen 17-Jährigen mit deutscher und weiteren Staatsangehörigkeiten. Auch der zweite Festgenommene ist 17 Jahre alt und in Augsburg geboren. Er besitzt eine südeuropäische Staatsbürgerschaft. Die Ermittlungen zum Rest der siebenköpfigen Gruppe laufen weiter.

Innenminister Joachim Herrmann hat sich zum Ermittlungserfolg geäußert: „Der schreckliche Angriff hat viele Menschen in Augsburg und weit darüber hinaus erschüttert. Umso wichtiger war der schnelle Fahndungserfolg der Augsburger Kriminalpolizei.“ Die Polizei hatte darauf verzichtet, mit einer Täterbeschreibung an die Öffentlichkeit zu gehen - „aus ermittlungstaktischen Gründen“. Die Ermittler verzichteten außerdem darauf, mit sichergestelltem Bild- und Video-Material an die Öffentlichkeit zu gehen.

Ermittlungserfolg: Mutmaßlicher Haupttäter im Fall des getöteten Feuerwehrmannes festgenommen

Update von 15.14 Uhr: Im Fall des getöteten Feuerwehrmannes in Augsburg hat es eine Festnahme gegeben. Der Haupttäter sei ermittelt und festgenommen worden, das teilte das bayerische Innenministerium mit.

Nach Tod von Feuerwehrmann: Kollegen trauern am Königsplatz in Augsburg

Update von 14.15 Uhr: Zahlreiche Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr säumten am Sonntagvormittag den Königsplatz. Dutzende Einsatzkräfte versammelten sich schweigend um einen Baum. Am Tatort erinnert ein Windlicht an den getöteten Mann. „Wir sind bei Dir“, steht auf dem Glas, und weiter: „Deine Freunde von der Berufsfeuerwehr Augsburg“. Auf einem Zettel steht: „Als Retter gekommen & als Engel gegangen. R.I.P.“ 

Nach Angaben der Polizei waren beide Paare am Freitag vom Augsburger Christkindlesmarkt gekommen. Die Gruppe mit den Tatverdächtigen soll nach den Schlägen vom Tatort in Richtung Hauptbahnhof gelaufen sein. Das 49-jährige Opfer starb rund 50 Minuten nach dem Schlag noch vor Ort in einem Rettungswagen.

Bundesinnenminister Horst Seehofer äußerte sich im Bayerischen Fernsehen zu dem tödlichen Angriff: „Was mich wirklich aufgewühlt hat, ist, dass in Augsburg ein friedfertiger Bürger totgeschlagen wurde, schlichtweg totgeschlagen wurde. So etwas wühlt mich auf.“

Mann bei Streit in Augsburg gestorben: Feuerwehrleute trauern um Kollegen

Update von 11.27 Uhr: Etwa 100 bis 150 Feuerwehrleute haben am Sonntag ihres getöteten Kollegen gedacht. Der 49-Jährige war am Freitagabend bei einem Streit angegriffen und getötet worden. Die Mitglieder der Berufsfeuerwehr hätten sich am Tatort zu einem stillen Gedenken eingefunden, sagte ein Sprecher auf Anfrage. „Sie wollten an der Stelle von ihm Abschied nehmen, wo er getötet wurde.“ Kerzen und Blumen wurden dort niedergelegt. 

„Ich kannte ihn sehr gut“, sagte der Sprecher der Augsburger Berufsfeuerwehr der Deutschen Presse-Agentur. Die Feuerwehr sei eine „total starke Gemeinschaft“ mit einem sehr großen Zusammenhalt. Umso mehr seien jetzt alle betroffen vom gewaltsamen Tod des Kollegen.

Nach tödlicher Attacke in Augsburg: Beamten kündigen Öffentlichkeitsfahndung an

Update vom 8. Dezember, 8.48 Uhr: Nach der tödlichen Attacken auf einen Mann in der Augsburger Innenstadt laufen die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren. Weitere Hinweise, um die flüchtigen Tatverdächtigen zu finden, könnten sich aus der Aussage der Frau des Opfers ergeben. „Die Frau konnte wegen ihres psychischen Zustandes bisher noch nicht vernommen werden“, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen. Für den Nachmittag kündigten die Beamten eine Öffentlichkeitsfahndung an. 

„Zur Täterbeschreibung und zu den Zeugenaussagen nennen wir aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit keine Details“, teilte die Polizei mit. Die 20-köpfige Ermittlungsgruppe setzt auf die Auswertung von Bild- und Videomaterial.

Nach tödlichem Angriff in Augsburg: Ermittlungen der Polizei laufen

Update, 7. Dezember, 21.20 Uhr: Während in Augsburg zahlreiche Bürger mit Wut, Trauer und Entsetzen auf die Tat reagieren, laufen die Ermittlungen der Polizei. Die Ursache des Streits, in dessen Verlauf der 49-jährige Feuerwehrmann getötet wurde, ist weiter unklar. Die Täter sind flüchtig. Die Ermittler konzentrieren sich auf mögliches Bild- und Videomaterial rund um den Tatort. 

In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft könnte das Material dann noch am Sonntag zur Unterstützung einer Öffentlichkeitsfahndung veröffentlicht werden, so ein Polizeisprecher am Samstagabend.

Mitten in Augsburg: Feuerwehrmann (49) stirbt - Trauer und Anteilnahme in der Innenstadt

Update, 7. Dezember, 20.55 Uhr: Zahlreiche Menschen in Augsburg gedenken dem getöteten Feuerwehrmann (49). In der Stadt herrscht Trauer und Fassungslosigkeit. Am Königsplatz, wo sich die Tat ereignete, sind Blumen niedergelegt und Kerzen und Grablichter aufgestellt. 

Siebenköpfige Gruppe schlägt in Augsburg auf Passanten ein - Details zum getöteten Opfer

Update, 7. Dezember, 18.20 Uhr: Bei dem 49-Jährigen, der nach einem Schlag gegen den Kopf in Augsburg gestorben ist, handelt es sich um einen Feuerwehrmann der Berufsfeuerwehr Augsburg, der privat in der Innenstadt unterwegs gewesen ist. Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl äußerte sich entsetzt zu dem Vorfall. „Die Gewalttat ist bestürzend und macht fassungslos“, wird er auf Facebook in einem Posting der Stadt Augsburg zitiert. „Unser aller Mitgefühl gehört den Hinterbliebenen des Verstorbenen, seinen Freunden und Kollegen bei der Stadt Augsburg, insbesondere den Kameradinnen und Kameraden bei der Berufsfeuerwehr“, so Gribl weiter. 

Mitten in Augsburg: Siebenköpfige Gruppe schlägt auf Passanten ein - Mann tot

Update, 7. Dezember, 16.25 Uhr: Die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren. Wie nun bekannt wurde, ist eine 20-köpfige Ermittlungsgruppe mit dem Fall aus Augsburg betraut worden. Die Beamten sichten derzeit Bildmaterial rund um den Tatort. Passanten, die die Männergruppe möglicherweise schon vor der Tat gesehen haben oder etwas zu ihrem Fluchtweg sagen können, werden weiterhin dazu aufgefordert, sich bei der Polizei zu melden. 

Mitten in Augsburg: Gruppe schlägt auf Passanten ein - Zeugen gesucht

Update von 14.57 Uhr: Nach wie vor ist nicht bekannt, was der Auslöser für den Streit war und warum die Lage eskaliert ist. Ein 49-Jähriger war nach einem Schlag gegen den Kopf gestorben. Die Polizei ermittelte am Samstag mit Hochdruck, eine konkrete Spur gab es jedoch noch nicht. Man sei auf Zeugenaussagen angewiesen, hieß es.

Aktuell gehen die Beamten davon aus, dass es sich bei dem Aufeinandertreffen um eine Zufallsbegegnung gehandelt habe.

Paare treffen in Augsburg auf Gruppe junger Männer - 49-Jähriger stirbt bei Streit

Erstmeldung vom 7. Dezember, 12.32 Uhr

Augsburg - Ein 49-jähriger Mann ist in der Augsburger Innenstadt nach einer tätlichen Auseinandersetzung gestorben. Er war am späten Freitagabend mit seiner Frau und einem befreundeten Ehepaar in Richtung Königsplatz unterwegs. Das teilte die Polizei am Samstag mit.

Augsburg: Paare geraten mit Gruppe in Streit - Mann stirbt

Die zwei Paare trafen dort auf eine Gruppe sieben junger Männer, mit der sie in Streit gerieten. Einer der Männer schlug dem Opfer daraufhin gegen den Kopf. Der 49-Jährige stürzte und blieb am Boden liegen. Der 50-jährige Begleiter wurde von der Gruppe ebenfalls geschlagen und im Gesicht verletzt. Die beiden Frauen wurden nicht angegriffen und blieben unverletzt. 

Die Täter ergriffen anschließend die Flucht. Notärzte versuchten noch den Mann vor Ort zu reanimieren, doch der 49-Jährige starb noch im Rettungswagen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

In Schweinfurt kam es zu einem Angriff von mehreren Jugendlichen auf zwei Männer, die einer Frau zur Hilfe kommen wollten. Nach der Tat versuchten die Männer zu fliehen. Eine Gruppe lautstark feiernder junger Leute hat auf dem Regensburger Domplatz Polizisten mit Pflastersteinen beworfen. Ein junger Mann kam in Untersuchungshaft.

Nach den schlimmen Gewalttaten an einem Feuerwehrmann und einem Polizisten stellt sich die Frage: Woher kommt plötzlich diese Gewalt?

Im oberfränkischen Hof wollten Sanitäter einer Frau helfen - diese dankte mit einem Schlag ins Gesicht.

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Zu einem schlimmen Vorfall in Form von Cybermobbing kam es auch an einer Schule nahe Augsburg: Ein 13-jähriger Jugendlicher musste seine eigene Todesanzeige in der Zeitung lesen.

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