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Bühnenkunst, wie hier bei einer Aufführung in Brüssel, wollen die Darsteller auf dem Figurenfestival präsentieren.

Fulminante Eröffnung geplant

Figurenfestival bietet Luther, Physik und Krieg

Erlangen - 130 Vorstellungen warten auf die Zuschauer des diesjährigen Figurenfestivals im Großraum Nürnberg. Die Veranstalter rechnen mit über 20.000 Besuchern.

Alles andere als ein „Kasperletheater“: Beim diesjährigen Figurenfestival im Großraum Nürnberg zeigen 70 Gruppen aus 21 Ländern in 130 Vorstellungen ihr Können. Mehr als 20.000 Besucher werden an den Spielstätten in Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach erwartet, wie die Festivalleitung am Freitag in Erlangen berichtete. Es ist eines der größten Festivals für zeitgenössisches Figuren-, Bilder- und Objekt-Theater.

Auf die Zuschauer wartet am 19. Mai eine fulminante Eröffnung: Während sich in Erlangen der weltweit gefeierte französische Theatermagier Philippe Quesne in „Die Nacht der Maulwürfe“ in eine Unterwelt gräbt und der junge britische Performancekünstler Tim Spooner den Gesetzmäßigkeiten der Physik auf den Grund geht, beschäftigt sich die österreichische Tanzkompagnie Liquid Loft in Nürnberg in „Foreign Tongues“ mit der Vielstimmigkeit und Vielsprachigkeit des urbanen Lebens.

Schamlos und teils brutal adaptiert das Puppentheater Magdeburg den Angaben zufolge in Fürth zur Eröffnung den Film „M - eine Stadt sucht einen Mörder“ für die Bühne, anschließend inszeniert der israelische Puppenspieler Ariel Doron mit handelsüblichem Kinderspielzeug die Dimensionen des realen Kriegs. Das Festival geht bis 28. Mai.

dpa

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