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„Finale dahoam“ 2012 beschäftigt Schweinsteiger noch immer

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Bastian Schweinsteiger
Bayerns Bastian Schweinsteiger hat sich nach der Niederlage das Trikot ins Gesicht gezogen. © Marcus Brandt/dpa/Archivbild

Auch zehn Jahre später hat Bastian Schweinsteiger nicht mit der Niederlage gegen den FC Chelsea im Champions-League-Finale abgeschlossen. Der damalige Bayern-Profi hatte beim „Finale dahoam“ 2012 in München im Elfmeterschießen gepatzt, Chelseas Didier Drogba schoss die Engländer zum Titel. „Ich selbst habe mir am meisten Vorwürfe gemacht“, sagte Schweinsteiger im Mitgliedermagazin „51“ des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München am Dienstag.

München - „Die Gesichter der Fans habe ich heute noch vor Augen.“

Am Morgen nach dem unglücklich verlorenen Finale habe er nach einem Gang zum Bäcker die Isar angesteuert „und die Füße ins Wasser gehalten“. Die Niederlage im Finale (3:4 im Elfmeterschießen) sei „die größte Niederlage in der Karriere“ gewesen, sagte Schweinsteiger (37). „Es herrschte eine Totenstille in der Stadt.“

Dennoch sei die Finalniederlage, bei der die Bayern mehr Spielanteile und Chancen hatten, „die Basis für 2013 und 2014“ gewesen, sagte Schweinsteiger mit Blick auf das Triple der Bayern im Folgejahr und den Gewinn der Weltmeisterschaft in Brasilien. „Aber tief in mir trauere ich der verpassten Chance von 2012 immer noch nach.“ dpa

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