Findelkind: DNA-Spur der Mutter gefunden

Immenstadt/Kempten - Die Kriminalpolizei hat DNA-Spuren der Mutter des in Immenstadt ausgesetzten Säuglings gefunden.

Wie die Polizei in Kempten am Freitag mitteilte, wurde der genetische Fingerabdruck der unbekannten Frau bei kriminaltechnischen Untersuchungen der Decke entdeckt, in die das Findelkind eingehüllt war. Anhand der DNA wäre es jetzt zweifelsfrei möglich, die Mutter dem Kind zuzuordnen. Voraussetzung ist aber, dass ein Hinweis eingeht, um wen es sich handeln könnte. Ihre Identität ist bisher weiterhin unbekannt.

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Schon wieder! Baby ausgesetzt

In Datenbanken gespeichert werden genetische Fingerabdrücke nur bei Schwerverbrechen. Der etwa zwei Tage alte Säugling war am 9. August in eine Decke gehüllt in einem Gebüsch in der Nähe des Krankenhauses Immenstadt ausgesetzt worden. Zwei Buben hatten das Kind beim Prospektaustragen gefunden und sofort die Notaufnahme verständigt, die sich um den Kleinen kümmerte.

Inzwischen wurde der Bub vom Jugendamt Kempten in die Obhut einer Pflegefamilie gegeben, die ihm den Namen Clemens gab.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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