+
Bachforellen und andere Fische leiden unter der Hitze in Bayern.

Wasser zu warm

Fische in Bayern leiden unter der Hitze

München - Die seit Wochen anhaltende Hitze macht auch den Fischen im Freistaat immer mehr zu schaffen - weil die Wassertemperatur in Bächen steigt.

Vor allem kälteliebende Arten, wie die gefährdete Bach- und Seeforelle, die Äsche und der Huchen seien von den derzeitigen hohen Wassertemperaturen betroffen, teilte der Landesfischereiverband Bayern am Mittwoch in München mit. Eine Entspannung sei auch in den kommenden Tagen nicht in Sicht, warnte der Verband.

Nur mehrtägige ergiebige Niederschläge könnten für Seen, Flüsse und Teiche die aktuell schwierige Situation verbessern, hieß es. Fische als wechselwarme Tiere seien besonders anfällig für Veränderungen ihrer Umgebungstemperatur.

So seien in der Ammer bei Weilheim erst vor kurzem Temperaturen von bis zu 24 Grad gemessen worden. Dies sei für die Äsche und den Huchen „kritisch“, betonte Albert Göttle, Präsident des Landesfischereiverbands. Schließlich fühlt sich diese kälteliebende Fischart bei unter 18 Grad am wohlsten.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

MVV-Reform mit Tarifkreisen statt Zonen
Die MVV-Tarifreform nimmt langsam Formen an. Statt den 16 Ringen und vier Zonen soll es Ende 2018 acht Tarifkreise geben, zudem eine Art Freizeitkarte für Jugendliche. …
MVV-Reform mit Tarifkreisen statt Zonen
Camper brennt an Tankstelle - Mann handelt geistesgegenwärtig 
Dem geistesgegenwärtigen Eingreifen eines Werkstattmeisters ist es zu verdanken, dass ein Brand in Augsburg vergleichsweise glimpflich ablief - denn der Brand nahe einer …
Camper brennt an Tankstelle - Mann handelt geistesgegenwärtig 
Den Kirchen in Bayern laufen Zehntausende Mitglieder davon
Der Mitgliederschwund in Bayerns großen christlichen Kirchen geht weiter - verlangsamt sich aber etwas.
Den Kirchen in Bayern laufen Zehntausende Mitglieder davon
Pumpernudel - das ist nichts zu essen
In Bayern gibt es lustige Ortsnamen wie Jammer, Hassfurt und Pumpernudel - bei letzterem lässt sich schwer erahnen, woher er kommt. Hier ein Versuch.  
Pumpernudel - das ist nichts zu essen

Kommentare