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In Straubing wurde eine Fliegerbombe gefunden.

News-Ticker zur Entschärfung

Dramatische Szenen: Zwei Straubinger durchbrechen während Bomben-Entschärfung die Sperrung

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Straubing - Bei Bauarbeiten in Straubing ist am Dienstag erneut eine Fliegerbombe gefunden worden - gut zwei Wochen nach dem letzten Fund am selben Ort. Mittlerweile ist die Bombe entschärft.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Am Dienstagnachmittag wurde erneut eine Fliegerbombe an einer Baustelle in Straubing gefunden 
  • Bereits am 17. Mai musste eine 250-Kilo-Bombe entschärft werden.
  • 2500 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen 
  • Die Entschärfung der Bombe sollte um 20 Uhr erfolgen, doch es gab Verzögerungen
  • Ein Mann überwand kurz vor der geplanten Entschärfung die Sperre, konnte aber in Sicherheit gebracht werden
  • Zwei weitere Personen ignorierten die Absperrungen sogar während der Entschärfung
  • Um 22.26 vermeldete die Polizei, dass die Bombe entschärft wurde

+++ Ticker aktualisieren +++ 

Update 22.55 Uhr: Alle Sperren aufgehoben

Nun hat sich die Polizei entschieden: Das Gebiet um die Bombe ist nun keine Gefahrenzone mehr. Alle Anwohner können in ihre Häuser zurück, und auch der Bahnverkehr und der Luftraum sind wieder freigegeben.

Update 22.54 Uhr: Details zur Entschärfung werden bekannt

Der Zünder konnte von der Bombe entfernt werden, lässt die Polizei vermelden. Am Zünder selbst sei trotz der vielen Jahre keine Beschädigung entstanden, daher war die Entschärfung „nicht so schwierig.“

Update 22:50 Uhr: Polizei hat Probleme mit den Anwohnern

Die Polizei setzte nun mehrere Tweets ab, die die Anwohner mahnen, die Absperrungen zu wahren, bis endgültig Entwarnung gegeben werden kann. Offenbar wollen viele Menschen in ihre Häuser zurück, jetzt, da die Bombe entschärft ist. Doch noch sei das laut Polizei nicht möglich. „Bitte befolgt die Weisungen der Einsatzkräfte“, schreibt die Polizei.

Update 22.26 Uhr: Die Bombe ist entschärft!

Es ist geschafft! Die Sprengmeister der Polizei waren erfolgreich und haben die Bombe unschädlich gemacht. Die Absperrungen bleiben laut Polizei aber weiter erhalten.

Update 22.15 Uhr: Spielt das Wetter eine Rolle?

Laut DWD liegt Straubing genau in dem Gebiet, in dem es aktuell stark regnen und sogar hageln soll. Das spielt vermutlich eine Rolle - die Menschen wollen schnell in ihre Wohnungen zurück. Wir haben hier die aktuelle Wetterlage in Bayern für Sie zusammengefasst.

Update 22.11 Uhr: Noch mehr Menschen ignorieren die Absperrung

Es dauert den Anwohnern offenbar viel zu lang, bis die Polizei grünes Licht gibt. Die Polizei twittert, dass soeben zwei weitere Personen die Feuerwehr-Absperrungen ignoriert hätten. „Keine gute Idee“, schreibt die Polizei. Zu Recht - dort könnte unter Umständen bald eine Bombe explodieren.

Update 22.04 Uhr: Spannung pur: Immer noch keine Entschärfung

Es zieht sich - und noch immer ist die Bombe nicht entschärft. Der Sprengmeister ist bei der Arbeit, meldet die Polizei. Man müsse nun auf die Rückmeldung des Sprengmeisters warten - und das könne dauern. Von Problemen bei der Entschärfung berichtet die Polizei nichts.

Update 21.34 Uhr: Es soll jeden Moment losgehen

Die Bahngleise seien gesperrt, twittert die Polizei nun. Der Sprengmeister könne mit der Entschärfung beginnen. Es sei eine normale Entschärfung vorgesehen.

Update 21.16 Uhr: Mann überwindet Sperre

Es wird dramatisch in Straubing: Eine Person hat laut Polizei die Absperrung überschritten und sich auf dem Weg zur Bombe gemacht. Die Polizei informiert: „Er wurde von einer Streife sofort aufgefordert, den abgesperrten Bereich zu verlassen.“ Der Mann sei mittlerweile aber wieder eingefangen worden, sagte ein Polizeisprecher unserer Onlineredaktion. Demnach wollte der Mann wohl zu seiner Wohnung zurück.

Die Gefangenen der JVA werden „intern verlegt“. Einige Zellen befänden sich zu nahe am Gefahrenbereich, teilte die Polizei auf Nachfrage unserer Onlineredaktion mit.

Die Evakuierung sei vollständig abgeschlossen. Die Entschärfung beginne in Kürze. Kurios: Die Polizei schickt fast im Minutentakt Tweets über das Ereignis heraus, fast wie bei einem Live-Ticker.

Update 20.55 Uhr: Sperrung der Bahngleise verzögert sich

Noch immer ist die Bombe nicht entschärft. Nun verzögert sich auch die Sperrung der Bahngleise, meldet die Polizei, bis 21.10 Uhr. „Der Bahnverkehr wird dann eingstellt“, twittert die Polizei Niederbayern.

Update 20.17 Uhr: Entschärfung steht kurz bevor

Nur noch ein Einsatzabschnitt müsse überprüft werden, dann beginnt laut Polizei die Entschärfung durch den Sprengmeister.

Update 19.50 Uhr: Evakuierung abgeschlossen

Alle sind in Sicherheit - „302 Evakuierte befinden sich in drei umliegenden Schulen und werden dort betreut“, schreibt die Polizei.

Update 19.27 Uhr: Bahnverkehr beeinträchtigt

Ab 20 Uhr wird der Zugverkehr von und nach Straubing kurzzeitig beeinflusst sein, schreibt die Polizei.

Update 19.10 Uhr: Zeitplan wird eingehalten - um 20 Uhr wird entschärft

Es läuft alles nach Plan für die Evakuierung - der Zeitplan wird eingehalten. Um 20 Uhr soll die Entschärfung durch die Bombenexperten beginnen. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, bis 20 Uhr den Gefahrenbereich zu verlassen. Die Entschärfung beginne erst nach kompletter Evakuierung.

Update 18.31 Uhr: Die Evakuierungen laufen - Bürger besorgt

Die Evakuierungen verlaufen bislang problemlos, lässt die Polizei verlauten. Etwa 640 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, BRK und anderen Helfern seien im Einsatz. Die Bürger der Stadt zeigen sich zunehmend besorgt: 300 Anrufe gingen beim Bürgertelefon der Stadt ein.

Update 18.15 Uhr: Polizei bittet Bürger um Mithilfe

Die Polizei bittet die Bürger darum, auch an alle Nachbarn zu denken, die vielleicht Hilfe benötigen oder noch gar nichts vom Bombenalarm mitbekommen haben. Wichtig sei es auch, notwendige Medikamente mitzunehmen.

Update 17.25 Uhr: Kleines Verkehrschaos in Straubing

An insgesamt 18 Punkten wurden nun Verkehrssperren eingerichtet. Auf Grund des Feierabendverkehrs staut es sich natürlich an vielen Stellen. 

Das sich der Fundort der Bombe in der Nähe des Bahnhofes befindet, könnte auch der Zugverkehr ab 20 Uhr beeinträchtigt werden, so Polizeisprecher Günther Tomaschko gegenüber pnp.de. Eine Räumung des Bahnhofsgebäudes sei bislang nicht vorgesehen.

Update 16.23 Uhr: Behinderteneinrichtung wird evakuiert

Rund 400 Personen eines Wohnheims mit Werkstätten der Barmherzigen Brüder werden in Sicherheit gebracht. Bisher laufe die Evakuierung reibungslos ab. Die Polizei teilt mit, dass die Justizvollzugsanstalt nicht evakuiert werden müsse. Die Gefangenen werden „intern verlegt“, so das Polizeipräsidium Niederbayern über Twitter. 

Der Sprengmeister informierte währenddessen darüber, dass die heutige Bombe die doppelte Sprengkraft habe, als die Fliegerbombe, die vor zwei Wochen gefunden wurde. Deshalb wurde der Evakuierungsradius auf 500 Meter festgesetzt. Auch der Luftraum ist bis 1000 Meter freizuhalten. Bei der vergangenen Evakuierung reichte ein Radius von 300 Metern. 

Update 15.40 Uhr: Die Evakuierung läuft 

Wie das Polizeipräsidium Niederbayern über Twitter mitgeteilt hat, läuft nun die Evakuierung. Betroffene Bürger können sich an das Bürgertelefon wenden oder an die dortigen Einsatzkräfte. Das Bürgertelefon ist unter der Telefonnummer 09421/97168222 zu erreichen. 

Betroffen sind rund 2500 Menschen in einem Radius von 500 Metern. 

Erstmeldung: Erneut Fliegerbombe gefunden

Ein Sprengkommando sei auf dem Weg zur Baustelle, um die Bombe zu prüfen, sagte ein Polizeisprecher am Mittag. 

Erst am 17. Mai war am selben Ort eine 250-Kilo-Bombe entschärft worden. In einem Radius von 300 Metern hatten zuvor rund 700 Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Unter den evakuierten Gebäuden waren eine Behinderteneinrichtung und ein Asylbewerberheim.

Nach Informationen von idwoa.de hat die Feuerwehr den Bereich inzwischen großräumig abgesperrt. Über eine Evakuierung wird noch entschieden. Die Bombe scheint im besseren Zustand zu sein als die von letzter Woche. Es handelt sich ebenfalls um einen 250-Kilo-Sprengkopf. 

Das THW, die Feuerwehr sowie Mitarbeiter des Tiefbauamtes der Stadt Straubing sind im Einsatz. Von einer eventuellen Evakuierung wäre auch die Behinderteneinrichtung der Barmherzigen Brüder betroffen. Hier wohnen 362 Menschen. 

dpa/lby/kmm

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