Fliegerbombe in Nürnberg entschärft

Nürnberg - Die Fliegerbombe, die in Nürnberg gefunden worden ist, ist entschärft. Mehrere tausend Menschen sind vorher evakuiert worden.

Die Fliegerbombe von Nürnberg ist entschärft. Die Aktion sei ohne Probleme verlaufen, teilte die Stadt mit. Die Entschärfung dauerte etwa 30 Minuten.

Der fünf Zentner schwere Blindgänger hat nach Angaben der Stadt zwei Aufschlagzünder. Ein Zünder sei beschädigt, doch Sprengmeister Michael Weiß sah darin kein Problem.

Rund 8400 Menschen mussten seit 8.30 Uhr ihre Wohnungen verlassen, wie die Stadt mitteilte. 600 Einsatzkräfte waren unterwegs, um das betroffene Gebiet zu evakuieren.

Der Blindgänger war am Montag im dünn besiedelten Gemüseanbaugebiet „Knoblauchsland“ am Rande der Stadt gefunden worden. Weil keine hohen Gebäude eine etwaige Druckwelle abschirmen würden, ordnete der Sprengmeister eine Evakuierung im Umkreis von einem Kilometer an.

Der Nürnberger Flughafen liegt knapp außerhalb dieser Zone und ist von Osten her durchgängig erreichbar. Für die Entschärfung sollte zwar der Luftraum gesperrt werden. Doch wie die Stadt weiter mitteilte, konnten die Fluggesellschaften ihre Starts und Landungen umorganisieren, so dass Flugausfälle vermieden werden konnten.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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