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Ein Flixbus verunglückte auf der A9 bei Leipzig, jetzt sucht ein Überlebender seinen Retter.

Auf A9 bei Leipzig

Nach Flixbus-Unfall: Passagier sucht Retter - „Er ist ein Held“

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Ein schwerer Flixbus-Unfall im Mai auf der A9 bei Leipzig forderte ein Todesopfer, 57 Menschen wurden schwer verletzt. Ein Überlebender aus Bayern sucht nun seinen Retter.

Leipzig - Mitte Mai verunglückte ein Flixbus auf der A9 bei Leipzig schwer. Eine Frau kam ums Leben, 57 Menschen wurden verletzt. Die Bilder zeigten das Ausmaß des schweren Unfalls: Der Bus war auf die Seite gekippt, die Leitplanke hatte sich durch die Scheibe gebohrt. Alexander Engel wurde bei dem Unfall am 19. Mai schwer verletzt, doch er schaffte es aus dem völlig zerstörten Bus raus - dank eines Unbekannten, den er nun sucht. 

Flixbus-Unfall auf A9 bei Leipzig: Schwerverletzter sucht seinen Retter

Der 33-Jährige aus dem Landkreis Bayreuth hat heute, wenige Wochen nach dem Unfall bei Leipzig, eine Metallplatte mit 17 Schrauben im rechten Oberarm. Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut, berichtet der BR. Einen Anteil daran hat ein Mann, der ihm nach dem Horror-Unfall auf der A9 den Gurt löste. Der Arm von Engel war gebrochen, er konnte sich nicht mehr selbst befreien. Jetzt sucht er laut Bericht des Bayerischen Rundfunks nach seinem Retter. „Er ist ein Held für mich“ und sei zu einem der wichtigsten Menschen in seinem Leben geworden, so der 33-Jährige. „Ich will ihm danken.“ 

Zu einem wahren Horror-Trip entpuppte sich eine Fahrt mit Flixbus für eine Frau aus Freising und ihre beiden Enkel, berichtet Merkur.de.

33-Jähriger bei Flixbus-Unfall auf A9 nahe Leipzig schwer verletzt - so sah der unbekannte Mann aus

Der zweifache Familienvater versucht nun den Unbekannten zu finden. Erfolg hatte er bisher nicht - das Busunternehmen kann aus Datenschutzgründen den Namen des Reisenden nicht verraten, auch die Polizei darf keine Auskunft geben. Gesucht wird ein Mann, der im oberen Stockwerk des Flixbus auf dem Sitzplatz 5A gesessen hat. Er war circa 1,80 Meter groß, hatte eine sportliche Figur und war zwischen 30 und 40 Jahren alt. Genau erinnern kann sich der damals Schwerverletzte allerdings nicht mehr - er weiß nur noch, dass der Mann blutüberströmt war.

Lesen Sie auch: Zu einem kilometerlangen Stau auf der A9 bei Freising kam es am Montagnachmittag. Der Unfall, der für das Chaos verantwortlich war, führte auch zu zwei Schwerverletzten.

Was wäre ohne den unbekannten Retter gewesen? Dann hätte der 33-Jährige noch länger im Wrack ausharren müssen und wäre so in großer Gefahr gewesen, dass ein Auto in den Bus rast.

Zu dramatischen Szenen mit Verletzten kam es bei einem anderen Unfall mit einem Flixbus auf der Autobahn A1 nahe Bramsche bei Osnabrück in Fahrtrichtung Bremen, wie nordbuzz.de berichtet.

Zu einem weiteren Unglück kam es, als ein Flixbus auf der Autobahn A1 zwischen Bremen und Hamburg plötzlich Feuer fing. Zu einem schrecklichen Unfall zwischen einem Mercedes und einem Volvo kam es auch auf der B304 bei Lingen in Niedersachsen. Beides berichtet nordbuzz.de.

Am Tag nach einem Frontalunfall auf der Bundesstraße 8 ist eine Fünfjährige ums Leben gekommen. In München hat ein Hund nach einer Kollision mit einem Transporter für einen Feuerwehreinsatz gesorgt.

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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