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Flucht aus Hauptschulen hält trotz Reformen an.

Flucht aus Hauptschulen hält an

München - Ungeachtet der jüngsten Reformen hält die Flucht aus der Hauptschule in Bayern ungebrochen an.

Im neuen Schuljahr geht die Zahl der Hauptschüler um 10 500 um 4,5 Prozent auf 220 380 zurück. Die Schülerzahlen an Gymnasien und Realschulen steigen hingegen weiter, wie das Kultusministerium am Freitag mitteilte.

Minister Ludwig Spaenle (CSU) will so viele Hauptschulstandorte wie möglich erhalten. Eine Garantie dafür wollte Spaenle aber nicht abgeben. Das neue Schuljahr startet kommende Woche. Gut 1,8 Millionen Schüler werden von 120 000 Lehrern unterrichtet, so vielen wie nie zuvor.

Dabei steht eine große Neuerung an: In vielen Regionen Bayerns werden die Hauptschulen in Mittelschulen verwandelt, die bessere Vorbereitung auf das Berufsleben bieten sollen. Außerdem muss Kultusminister Spaenle einen doppelten Abiturjahrgang bewältigen, weil der letzte Jahrgang des alten neunjährigen Gymnasiums gleichzeitig mit dem ersten Jahrgang des verkürzten achtjährigen Gymnasiums die Schule verlässt.

dpa

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