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Ein Mitarbeiter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU)beobachtet am 19.08.2013 bei Oberopfingen (Baden-Württemberg) die Bergung der Reste eines abgestürzten Kleinflugzeuges.

Ursache noch völlig unklar

Absturz von Kleinflugzeug gibt Rätsel auf

Kirchdorf - Warum stürzt ein Kleinflugzeug bei einer Flugbewegung nach oben plötzlich senkrecht in die Tiefe? Der tragische Flugunfall mit drei Toten gibt der Polizei bisher Rätsel auf.

Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs mit drei Toten an der Landesgrenze zu Bayern läuft die Suche nach der Ursache. Die Ermittler konzentrieren sich derzeit auf einen möglichen technischen Defekt oder menschliches Versagen, berichtete die Polizei am Dienstag. Ein Unwetter habe es bei dem Unfall am Montag nahe Kirchdorf an der Iller in Baden-Württemberg nicht gegeben.

Flugzeug gehörte dem Bundeswehr-Luftsportring Laupheim

Das 17 Jahre alte Flugzeug vom Typ Lancair war nahe Kirchdorf im Kreis Biberach unweit der Autobahn 7 in einen Wald gestürzt. Zwei 32-Jährige aus den Landkreisen Landsberg und Augsburg sowie ein 64-jähriger erfahrener Fluglehrer aus dem Landkreis Göppingen (Baden-Württemberg) starben. Die Maschine war am Flugplatz Laupheim gestartet. Das beim Absturz völlig zerstörte Flugzeug gehörte dem Bundeswehr-Luftsportring Laupheim. Alle drei Opfer waren dort Mitglied, auch die beiden 32-Jährigen hatten Pilotenscheine.

Ein Aufheulen des Motors, dann stürzte Maschine senkrecht ab

Laut Polizei startete das Flugzeug gegen 15.20 Uhr in Laupheim. Nach Angaben von Augenzeugen stürzte es um kurz nach 16.00 Uhr nach einer Flugbewegung nach oben nahezu senkrecht ab. „Davor soll es noch zu einem Aufheulen des Motors gekommen sein“, steht im Bericht der Beamten. Das Flugzeug wurde von Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft Ravensburg ordnete eine Obduktion von zwei der Leichen an.

Kleinflugzeug abgestürzt - drei Tote

Kleinflugzeug abgestürzt - drei Tote

dpa

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