Nach achtjährigem Verfahren

Fränkischer Spargel ist jetzt geschützte Herkunftsangabe

Nürnberg - Mit dem Fränkischen Spargel ist es künftig wie mit dem Schwarzwälder Schinken oder dem Dresdner Stollen: Er darf nur so genannt werden, wenn er tatsächlich aus Franken kommt.

Wo „Fränkischer Spargel“ drauf steht, muss künftig auch fränkischer Spargel drin sein. Nach einem achtjährigen Anerkennungsverfahren sei nun endlich die Bezeichnung „Fränkischer Spargel“ EU-weit geschützt, teilte das bayerische Landwirtschaftsministerium am Freitag in München mit.

Künftig dürfe nur noch Spargel aus den drei fränkischen Regierungsbezirken unter der Bezeichnung „Fränkischer Spargel“ vermarktet werden. In Franken wird nach Ministeriumsangaben auf einer Fläche von 670 Hektar Spargel angebaut.

Nach dem Schrobenhausener und dem Abensberger Spargel sei Franken bereits die Dritte bayerische Spargelregion, die als Herkunftsangabe europaweit unter Schutz gestellt sei.

dpa

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